Spannendes Neujahrsskispringen

Auch Martin Schmitt ist bei der Vierschanzentournee dabei; er schaffte die beste deutsche Platzierung bei der Qualifikation in Oberstdorf. Foto: Thomas Sehr

Am Sonntag ist es wieder soweit. Dann werden Millionen von Fernsehzuschauern in aller Welt und einige Zehntausend Besucher im Skistadion von Partenkirchen live dabei sein, wenn der Sieger des Neujahrsskispringens ermittelt wird.

So abwechslungsreich wie das Springen in Partenkirchen ist keines der renommierten Vierschanzentournee: In den vergangenen 14 Jahren gab es hier 13 verschiedene Sieger: Kazuyoshi Funaki, Martin Schmitt, Andreas Wiedhölzl, Noriaki Kasai, Sven Hannawald, Primoz Peterka, Sigurd Pettersen, Janne Ahonen, Jakub Janda, Andreas Küttel, Gregor Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl und Simon Ammann. Diesmal gibt es in Garmisch-Partenkirchen eine Neuerung, denn erstmals kommt das große Windnetz zum Einsatz, das für gleichbleibende Bedingungen beim Springen sorgen soll. Und auch in diesem Jahr kommen die ganz großen Favoriten wieder aus Österreich: Andreas Kofler, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer sind da zu nennen. Doch im Windschatten der Austria-Adler lauert namhafte Konkurrenz auf jeden kleinen Patzer – an erster Stelle die Deutschen, die erstmals seit Jahren wieder vorne reinspringen können. Richard Freitag und Severin Freund liegen derzeit in der Weltcup-Gesamtwertung unter den Top 6. Und auch Martin Schmitt ist wieder mit dabei, es ist bereits seine 16. Vierschanzentournee. Er schaffte die beste deutsche Platzierung bei der Qualifikation in Oberstdorf. Die Norweger sollte man auch nicht vergessen, ebenso Simon Ammann oder einen Jakub Janda . . . Der Zeitplan in Garmisch-Partenkirchen sieht so aus: Am 31. Januar beginnt das Training um 11.45 Uhr, die Qualifikation um 14 Uhr. Am Neujahrstag startet der Probedurchgang um 12.30 Uhr, ehe der erste Wertungsdurchgang um 14 Uhr beginnt. Gegen 15 Uhr folgt das spannende Finale, anschließend findet die Siegerehrung statt.

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