Sprung auf die Matten

„So weit wie die Skispringer würden wir Alpine nie kommen“, meinte Skistar Felix Neureuther am Sonntagnachmittag, als im Skistadion die neue Mattenanlage auf der Großen Olympiaschanze eingeweiht wurde. „Ich wäre schon froh, wenn ich über den ersten Hügel kommen würde.“

Er musste aber nicht springen, dafür waren seine Unterschriften bei der Autogrammstunde gefragt. Auch Susanne Riesch schrieb fleissig Autogramme, da sie am kommenden Wochenende beim Weltcup-Auftakt in Sölden im Riesen- slalom nicht dabei ist, konnte sie dem Ereignis beiwohnen, im Gegensatz zu ihrer Schwester Maria. Michael Maurer der Präsident des SC Partenkirchen war begeistert: „Wir freuen uns, dass wir es nun geschafft haben und auch eine Sommer-Schanze haben.“ Die wurde dann gleich eingeweiht. Die Deutsche Springerelite der Damen und Herren hatte sich eingefunden und zeigte sich sehr angetan: „Am Vormittag haben wir schon Trainingssprünge absolviert“, meinte Michael Uhrmann., der beste DSV-Adler der vergangenen Jahre. „Nun hoffe ich, dass auch weitere Nachwuchsspringer aus der Region den Sprung nach oben wie Felix Schoft schaffen.“ Der Athlet vom SCP sprang am Nachmittag beim Mixed-Wettkampf 125 Meter weit und damit sogar sieben Meter weiter als Uhrmann. Mit seiner Partnerin Melanie Faißt (103 Meter) wurde er mit einer Gesamtweite von 228 Metern Dritter. Das Duo Michael Uhrmann/Anna Häfele kam mit einem Meter mehr auf Rang zwei. Den Sieg holte sich Michael Neumayer (129 Meter), der mit der derzeit besten Skispringerin Ulrike Grässler (114 Meter) an seiner Seite auf 243 Meter kam. Auch Nachwuchsspringer Nico Hermann zeigte, dass aus ihm ein ganz großer werden kann und sprang auf 123 Meter.

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