Benedikt Staubitzer musste operiert werden

Saison zu Ende

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Benedikt Staubitzer

Landkreis – Nach einer Rückenoperation fällt Benedikt Staubitzer vom SC Mittenwald für die aktuelle WM-Saison aus. Aufgrund akuter Rückenschmerzen sowie motorischer Ausfälle am rechten Bein, ausgelöst durch einen Bandscheibenvorfall, musste sich Riesen­slalomspezialist Benedikt Staubitzer am vergangenen Samstag einer Operation an der Lendenwirbelsäule unterziehen. Der 25-jährige Sportsoldat hatte bereits beim Saisonauftakt in Sölden Ende Oktober über Rückenschmerzen geklagt, dennoch erreichte er mit Platz zwölf im Riesenslalom eine Teilqualifikation für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz.

Dr. Philipp Tanner, Neurochirurg und Bandscheibenspezialist in der Isar Klinik München, führte die 45-minütige, mikroinvasive OP durch. Dabei wurde der durch den Vorfall komprimierte Nerv durch schonende Entfernung des Bandscheibenvorfalls entlastet. „Die Operation verlief gut und war unabdingbar“, erläuterte Dr. Tanner. „Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, ist der Einstieg in ein Rehabilitationstraining in etwa in sechs Wochen wieder möglich.“ Der Mittenwalder erklärte: „Der Rücken hat mir bereits in der Vorbereitung immer wieder Schwierigkeiten bereitet. Beim Konditionstraining spürte ich dann Schmerzen und motorische Ausfälle im rechten Bein. Unsere Mannschaftsärzte diagnostizierten mittels einer MRT-Untersuchung einen Bandscheibenvorfall .“ Die Operation sei gut verlaufen: „Aktuell geht es mir gut, und wer mich kennt, weiß, dass ich Rückschläge gut verarbeiten kann. Mein Ziel ist es, in der Olympia-Saison wieder voll anzugreifen.“

Von Titus Fischer

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