Die Aktion Dreikönigssingen stellt diesmal das Thema "Kinderarbeit" in den Mittelpunkt

Sternsinger bringen ihren Segen

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Bei Festgottesdiensten auch in unserem Landkreis werden Kreide und Weihrauch gesegnet und die Sternsingergruppen ausgesandt.

Landkreis – Rund um den 6. Januar sind auch in unserer Region wieder zahlreiche Sternsingergruppen unterwegs. Jedes Jahr bringen sie ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und bitten gleichzeitig um Spenden für benachteiligte Kinder in der Welt. Die Sternsingerbewegung ist die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder.

Das diesjährige Leitwort der Sternsingeraktion „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ setzt den Fokus auf die große Armut vieler Kinder, die nicht nur in Indien in Fabriken oder der Landwirtschaft arbeiten müssen und keine Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen. Die Sternsinger machen mit ihrem Einsatz darauf aufmerksam, dass weltweit 152 Millionen Kinder arbeiten. Geschätzt ein Drittel der arbeitenden Kinder zwischen fünf und 14 Jahren besucht keine Schu le. Dabei sind gerade eine schulische Bildung und eine spätere Berufsausbildung entscheidend, um den Teufelskreis aus Armut und ausbeuterischer Arbeit durchbrechen zu können. Träger der Aktion, die 1959 ihren Anfang nahm, sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Das „Sternsingen“ wurde 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Eine hohe Wertschätzung der weltweit größten Hilfsaktion von Kindern für Kinder und zugleich Ansporn, in den Bemühungen nicht nachzulassen. Rund 300.000 kleine Sternsinger beteiligen sich bundesweit an der Aktion; im vergangenen Jahr wurden 46,8 Millionen Euro gesammelt. Am 8. Januar wird Angela Merkel traditionell wieder 108 Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen im Bundeskanzleramt in Berlin empfangen und ihr Anliegen unterstützen.

von Ilka Trautmann

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