Gelungene Aktion: Die Stollen sind auf dem Weg zu den Bundeswehrsoldaten in Mali

Rückhalt aus der Heimat

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Sie kamen zusammen, um sich bei allen Spendern und den Hauptunterstützern zu bedanken (v. li.): Hauptmann Dennis Arians, Helene Wichmann, stellvertretende Gebietsleiterin der Hofpfisterei, Markus Rühl, Inhaber der Bäckerei Rühl, Arno Koch und Oberstleutnant Mario Klötzer.

GAP – Die Stollen und Lebkuchen sind unterwegs nach Mali und zu Weihnachten können sich die Soldaten im Einsatz über einen kleinen Gruß aus der Heimat freuen. Am Dienstag kamen Initiator der Stollen-Aktion Arno Koch, Vertreter der Bundeswehr und zwei Hauptunterstützer – Markus Rühl von der Bäckerei Rühl und Helene Wichmann für die Hofpfisterei – in Garmisch-Partenkirchen zusammen.

„Aus meiner Sicht ist der symbolische Wert sehr wichtig. Vielen Dank, dass sie alle die Aktion unterstützt haben“, dankte Oberstleutnant Mario Klötzer im Namen des Gebirgsjägerbataillons 233. Zur Erinnerung: Christa und Arno Koch hatten die Idee, den Soldaten, die über Weihnachten in Mali im Einsatz sind, einen Gruß aus der Heimat zu schicken. Dank der Spenden konnte ein ordentliches Paket geschnürt werden. „Weihnachten im Ausland ist nicht wie zu Hause“, erinnert sich Klötzer an eigene Einsätze. Es sei richtig schön, wenn man weiß, dass an einen gedacht wird. „Herzlichen Dank, dass sie die Aktion so tatkräftig unterstützt haben“, wandte sich Koch an Rühl und Wichmann. „Hut ab, dass sie sich als Münchner Unternehmen so beteiligt haben“, ergänzte er. „Ich telefoniere fast täglich mit meinem Sohn in Mali und man merkt, dass je näher Weihnachten kommt, es immer härter wird, nicht daheim zu sein“, weiß Koch. Gerade deshalb ist aus seiner Sicht „der Rückhalt wichtig“, den Soldaten zu zeigen, dass sie „nicht vergessenen sind“. „Meine Frau hat von der Aktion auf Facebook gelesen und da waren wir gleich dabei“, so Rühl. „Das haben wir wirklich gerne gemacht. Ich war selbst bei der Bundeswehr und ich finde es wichtig, zu unterstützen.“ „Ich finde es persönlich eine ganz tolle Sache und die Hofpfisterei ist immer sehr großzügig, wenn es um Spenden geht“, erklärte Helene Wichmann. 

von Melanie Wießmeyer

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