Technischer Defekt war die Ursache

Supermarkt in Farchant bis auf die Grundmauern abgebrannt

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Die Feuerwehr kämpft mit den Flammen. Das Gebäude ist bis auf die Außenmauern abgebrannt, das gesamte Dach eingestürzt.

Farchant - Bei einem Brand am Mittwochabend in Farchant wurde ein Supermarkt Opfer der Flammen. Der Schaden an dem bis auf die Grundmauern niedergebrannten Gebäude beläuft sich auf circa 1,5 Millionen Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Kriminalpolizei hat den Fall inzwischen untersucht. Die Ermittler gehen davon aus, dass ein technischer Defekt den verheerenden Brand verursacht hat.

Eine Zeugin alarmierte gegen 20.40 Uhr die Polizei, nachdem sie Rauch gesehen hatte, der aus dem Gebäude des Penny-Marktes in der Partenkirchner Straße kam. Neben der Polizei fuhren sofort auch rund 150 alarmierte Helfer der Freiwilligen Feuerwehren mit beinahe 30 Fahrzeugen zum Einsatzort in das Gewerbegebiet. Die Polizei sperrte weiträumig die Straßen, um die Anfahrt und die Arbeit der Rettungsmannschaften zu ermöglichen.

Als die erste Streifenwagenbesatzung rund zehn Minuten nach der Alarmierung ankam, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Bald war zum Glück klar, dass sich nach Geschäftsschluss um diese Zeit keine Personen mehr in dem Geschäft befanden. Gegen 22 Uhr hatten die Feuerwehren den Brand unter Kontrolle. Die Rauchentwicklung war jedoch nach wie vor enorm. Bis tief in die Nacht hinein dauerten die Arbeiten der Feuerwehr an.

Das Supermarktgebäude ist bis auf die Grundmauern abgebrannt und damit wurden natürlich auch sämtliche Waren und alles Inventar vernichtet. Der Sachschaden dürfte ersten Schätzungen zufolge 1,5 Millionen Euro betragen.

Bilder vom brennenden Supermarkt in Farchant

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Vor Ort begann bereits der Kriminaldauerdienst (KDD) mit den ersten Ermittlungen. Die weitere Bearbeitung wurde am Donnerstagmorgen von Brandfahndern der Kripo Garmisch-Partenkichen und Weilheim übernommen. Im Laufe des Donnerstags konnten die Spezialisten vor Ort ihre Untersuchungen zur Brandursache weiterführen. Mittlerweile steht fest, dass ein technischer Defekt zu dem verheerenden Brand führte.

von Kreisbote

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