Mittenwalder verpasst Polizisten Faustschlag ins Gesicht

Tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten in Mittenwald

Polizei
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Der stark alkoholisierte Mittenwalder musste mit Handfesseln zur Dienststelle gebracht werden. (Symbolbild)

Mittenwald - Am 16. Juli, 00:35 Uhr wurde ein Beamter der Polizeiinspektion Mittenwald bei einem Einsatz im Gröblweg durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt, den ihm ein 26-jähriger aus dem Oberen Isartal versetzt hatte. Auf ihrer Streifenfahrt stellten die Beamten im Gries zunächst umgeworfene Verkehrsschilder, Warnbaken und herausgerissene Blumen fest, die verstreut auf der Fahrbahn lagen. Kurz zuvor kam der 26-Jährige dem Streifenfahrzeug im Gröblweg zu Fuß entgegen.

Da keine weiteren Personen mehr unterwegs waren und die Beamten wenige Minuten zuvor die Beschilderung in unversehrtem Zustand feststellten lag die Vermutung nahe, dass dieser Mann etwas mit dem Umwerfen der Schilder und Ausreißen der Blumen zu tun haben oder Angaben zum Verursacher machen könnte. Deshalb sollte er einer Kontrolle und Befragung unterzogen werden. Ihm wurde dazu der Grund mitgeteilt und er gebeten, stehen zu bleiben. Dieser mehrfach erteilten Aufforderung kam der Mann nicht nach und wurde deshalb von einem Beamten am Arm festgehalten. Darauf reagierte der 26-Jährige äußerst aggressiv und versuchte sich weiter der Kontrolle zu entziehen. Schließlich versetzte er einem Beamten einen massiven Faustschlag ins Gesicht.

Die spätere ärztliche Untersuchung ergab, dass sich der Kollege u.a. eine Schädelprellung zugezogen hat. Zur weiteren Sachbearbeitung sollte der Mann auf die Dienststelle gebracht werden. Dazu mussten diesem unter Anwendung von unmittelbarem Zwang Handfesseln angelegt werden. Während der ganzen Zeit stieß der junge Mann massive und üble Beleidigungen gegenüber den Kollegen aus. Auch auf der Dienststelle setzte sich das fort und gipfelte schließlich darin, dass er in Richtung eines Beamten spuckte. Durch einen Alkoholtest wurde eine starke Alkoholisierung festgestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde deshalb eine Blutentnahme durchgeführt. Beim Einsatz wurde die sog. Body-Cam eingesetzt, die den Ablauf des Geschehens aufgezeichnet hat. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Bezüglich der umgeworfenen Verkehrszeichen und Absicherungsmittel sowie der ausgerissenen Blumen wurde eine Spurensicherung durchgeführt, um den Täter dadurch ermitteln zu können. Sollten Anwohner dazu Beobachtungen gemacht haben, bittet die PI Mittenwald um Zeugenhinweise unter Tel. 08823/9214-0 kb

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