Ein goldener und zwei rote Sterne für Hansjörg aus Garmisch-Partenkirchen bei der Sendung "The Taste"

Eine Frage des Geschmacks

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Hansjörg aus Garmisch-Partenkirchen will mit dem perfekten Löffel gewinnen. Ob er es schafft, sehen die Zuschauer bei „The Taste“ – immer mittwochs, um 20.15 Uhr in SAT.1.

GAP - Für Hansjörg aus Garmisch-Partenkirchen geht es bei der Sendung „The Taste“ um den perfekten Löffel. Kann er die Jury überzeugen und am Ende gewinnen? Beim Solokochen mit dem Thema "Fish & Friends" erntet Hansjörg seinen ersten goldenen sowie ersten roten Stern – Gold bekommt er von Alexander Herrmann, Rot von Roland Trettl – seinem ehemaligen Kollegen aus dem Tantris.

Hansjörg: „Ich habe anderthalb Jahre mit Roland Trettl im Tantris gearbeitet. Das ist jetzt gut 17 Jahre her. Er ist halt älter und grauer geworden, ich nur älter. (lacht) Ich glaube, dass er in seiner Laufbahn brutal viele Leute kennengelernt hat, mit denen er eine gute Zeit hatte. Ich beneide ihn auch ein bisschen darum.“

Hansjörgs Sologericht für Fish & Friends: ein Bonbon vom Taschenkrebs im Lardo-Mantel mit einem Johannisbeere-Tempura auf einer Mango-Salsa in einem in schwarzer Johannisbeere eingefärbtem Wantan-Teig.

Der Löffel stieß bei den Jury-Mitgliedern auf geteiltes Echo: „Ein Löffel der 17 Löffel hat mich nicht losgelassen. Immer wenn ein weiterer Löffel kam, habe ich ihn nicht vergessen. An Löffel Nummer eins geht mein Stern. Ich danke Hansjörg für dieses Erlebnis. Darauf wäre ich niemals gekommen“, so die Meinung von Alexander Herrmann. Auch Frank Rosin hat es geschmeckt: „Hansjörgs Löffel war wirklich stark.“ Ganz anders sah das Roland Trettl, dessen Geschmack von der Komposition nicht angesprochen war. „Wir haben Taschenkrebs, Jakobsmuschel und Seeigel. Damit haben wir Lebensmittel, die für mich zu den Besten gehören, die uns die kulinarische Welt bietet. Es ist eure Aufgabe, dieses Lebensmittel rüberkommen zu lassen. Ich habe bei diesem Löffel keinen Taschenkrebs geschmeckt. Das war zu viel Johannisbeere, zu viel Tempura, zu viel Curry. Es tut mir leid für Hansjörg.“  „Wir müssen uns nicht immer einig sein", so Herrmann. "Leider ist die Regel beim Solokochen, dass der rote Stern den goldenen schlägt, sodass für Hansjörg das Entscheidungskochen anstand.“

Hansjörg Betz gibt nicht auf – der Profikoch meistert das Entscheidungskochen mit Bravour und zieht in die nächste Runde ein.

Im Solokochen mit dem Thema „Around the world“ und den drei Geheimzutaten japanische Ingwerblüte, Pumpernickel und Artischocke greift Hansjörg seinen zweiten roten Stern ab – von Trettl. Sein Gericht, gegarten Lammrücken mit abgeflämmter Melone und Banane mit einem Relish aus Gurke und Ingwerblüte mit einem Pumpernickel-Balsamico-Crumble, konnte den Juror nicht überzeugen. „Es war ein schwacher Löffel mit Lamm, Melone und Pumpernickel. Für mich war es ein Einheitsbrei, bei dem nur Melone übrig geblieben ist.“

Cornelia Poletto glaubt an ihren Koch: „Es gibt keinen anderen Kandidaten in meinem Team, der so entspannt mit klarem Kopf an eine Sache herangeht wie Hansjörg. Wir kennen das ja beide aus der Profiküche.“

Was Hansjörg wichtig war: „Ich hätte gern gehabt, dass der Gastjuror meinen Löffel besser bewertet als den von Roland Trettl. Nicht dass ich ihm eins auswischen möchte, jedoch wäre das ganz schön.“ Und der Wunsch geht in Erfüllung. Für Gastjuror Tohru Nakamura schmeckt sein Löffel besser als der aus Team Trettl – dieser muss sich von seiner Köchin Ulla (47, Berlin) verabschieden.

Spannend geht es weiter: Morgen Abend (8. November) muss Hansjörg den Sternekoch Juan Amador mit einer Kreation zum Thema „Texturen“ zu überzeugen. Los geht „The Taste“ um 20.15 Uhr in SAT.1.

von Kreisbote

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