Tenniskrimi beim Davis Cup

Das Tennis Davis-Cup-Wochenende in Garmisch-partenkirchen war nichts für schwache Nerven. Die über 10.000 Zuschauer kamen an den drei Tagen im Olympia-Eissportzentrum voll auf ihre Kosten. Am Ende schlug das deutsche Team Österreich mit 3:2 und steht damit im Viertelfinale. Hier heißt der Gegner vom 10. bis 12. Juli Spanien. Der Titelverteidiger hatte sich gegen Serbien zu Hause mit 4:1 durchgesetzt.

Im vergangenen Jahr war das DTB-Team im Viertelfinale an den Südeuropäern gescheitert und tritt nun auch als Außenseiter auswärts an. Spanien hat seit zehn Jahren kein Davis-Cup-Heimspiel mehr verloren. Österreich kämpft vom 18. bis 20. September in der Relegation um den Klassenerhalt. Der Gegner wird erst ausgelost. Der Matchwinner für das DTB-Team war Nicolas Kiefer: Dem 31 Jahre alten Hannoveraner, der schon beim Viersatz-Sieg im Doppel der entscheidende Mann war, machte im dritten Einzel am Sonntag mit dem Punkt zum 3:1 den Gesamtsieg perfekt, nachdem er bereits beim Viersatz-Sieg im Doppel der entscheidende Mann neben Philipp Kohlschreiber gewesen war. Abschließend verlor Christopher Kas das bedeutungslose letzte Einzel gegen Stefan Koubek mit 2:6, 3:6 zum 3:2-Endstand. „Es gibt nichts Geileres, als im Davis Cup den dritten Punkt zu machen“, sagte Kiefer. Kapitän Patrik Kühnen räumte nach dem fünften Sieg im fünften Nachbarschafts-Duell derweil ein: „Ich bin extrem erleichtert, dass wir diese schwierige Aufgabe bewältigt haben.“

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