Trotz umgehender Rettungsmaßnahmen kam jede Hilfe zu spät

Tödlicher Arbeitsunfall im Tunnel Oberau

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Die Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen wird in weiterer Folge die Ermittlungen übernehmen, um die Ursache des tödlichen Arbeitsunfalls im Tunnel Oberau aufzuklären.

Einen tragischen Ausgang nahm ein Arbeitsunfall am Donnerstagabend für einen 43-jährigen Arbeiter in der Tunnelbaustelle in Oberau. Er verunglückte bei Reinigungsarbeiten an einem Betonmischfahrzeug tödlich. Nun versucht die Kriminalpolizei, die Unfallursache zu ermitteln.

Am Donnerstag, 18. Juli, befanden sich gegen 17:20 Uhr mehrere Bauarbeiter im noch im Bau befindlichen Tunnel bei Oberau. Ein 43-jähriger Slowake war mit Reinigungsarbeiten einer Pumpleitung an einem Betonmischfahrzeug beschäftigt, als sich aus bisher unbekannter Ursache ein Pumpschlauch aus einer Verankerung löste und den Arbeiter am Oberkörper traf. Die Wucht des Aufpralls führte zu einer so erheblichen Verletzung, dass für den 43-Jährigen trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen jede Hilfe zu spät kam und er noch an der Unfallstelle verstarb. 

Zur Klärung des Unfallhergangs übernahm am Abend der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim die Ermittlungen, welche in weiterer Folge durch die Kripo Garmisch-Partenkirchen geführt werden. kb

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