Tradition der Obstbäume als Abschiedsgeschenk wurde fortgeführt

Obstbäume für Entlass-Schüler in Mittenwald

Schüler
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Übergabe der Obstbäume(ein Schüler fehlt - v.l.): Lehrerin Jasmin Zahler, Steven Horn, Dominik Eringer, Marcel Lebuda, Niels Thiele, Marinus Adam, Riccardo Gebhardt, Martin Wiesian, Chiara Reindl, Mathias Steinhübl, Mike Baretta, Dominik Schimkus, Matthias Lipp, Markus Stransky(Gärtnerei), Elisabeth Oluwole, Helmut Hornsteiner, Regina Hornsteiner (Hurter-Stiftung), Evelyn Detig, Birgit Ostler (Hurter—Stiftung)und der kommissarische Schulleiter Wolfgang Schwab.

Mittenwald – Zum 101. Mal – davon zum zweiten Mal mit Corona-Schutzmaske - wurden heuer die Entlass-Schüler der Grund- und Mittelschule vom kommissarischen Schulleiter Wolfgang Schwab mit einem Obstbaum verabschiedet.

„Euer Baum soll wachsen und euch lange an eure Schulzeit erinnern“. Die Idee zu einem „Baum als lebendes Andenken an die Schulzeit“ hatte 1920 der spätere Schulrat und Ehrenbürger Ludwig Murr. Er glaubte, dass ein Obstbaum im eigenen Garten während der Hungerzeit Versorgungslücken schließen könnte. Seitdem ist es Tradition, die Neuntklässler mit einem Obstbaum zu verabschieden.

Heuer waren es 15 von Klassenlehrerin Jasmin Zahler betreute Schülerinnen und Schüler aus Mittenwald, Krün und Wallgau, die sich ihren Obstbaum bei Markus Stransky vom gleichnamigen Pflanzencenter ausgesucht hatten. Der Experte gab den Schülern noch Tipps für Pflanzung, Pflege und den richtigen Schnitt, verteilte Informationszettel und bot Hilfe an. „Ihr könnt jederzeit bei mir um Rat fragen, wenn ihr ein Problem mit eurem Abschiedsgeschenk habt“. Entschieden hatten sich die Schüler für acht Äpfel-, drei Zwetschgen- und vier Birnbäume. Für die Finanzierung - ein Jährling kostet rund 30 Euro - sorgt seit 14 Jahren die Mathilde-Hurter-Stiftung, die wie jedes Jahr mit Regina Hornsteiner, Bettina Ostler und Helmut Hornsteiner bei der Übergabe vertreten waren. kun

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