Grenzpolizei Murnau kontrollierte gemeinsam mit Bereitschaftspolizei aus München

Treffer bei Schleierfahndungskontrolle in Eschenlohe

Festnahme
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Bei der Kontroller der Schleierfahnder am vergangenen Montagmorgen gingen ihnen einige Treffer ins Netz. (Symbolbild)

Eschenlohe - Die Schleierfahnder bewiesen mal wieder ein gutes Händchen bei einer Kontrolle am Montagmorgen, den 31. Mai. In beiden Fahrtrichtungen haben die Schleierfahnder der Grenzpolizei Murnau auf der A 95 bei Eschenlohe mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei aus München kontrolliert.

Bei der Kontrolle eines Fernreisebusses um 6:15 Uhr, stellten die Fahnder einen 23-jährigen gambischen Staatsangehörigen fest, der für das Bundesgebiet keinen gültigen Aufenthaltstitel hatte. Dieser war bereits vor einem Jahr abgelaufen. Er gab gegenüber der Grenzpolizei Murnau an, lediglich 14 Tage in Berlin bei einem Freund gewesen zu sein. Er wurde vorläufig festgenommen und nach Vernehmung aufgefordert das Bundesgebiet zu verlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Um 8:20 Uhr kam ein 28-jähriger mazedonischer Staatsangehöriger in Arbeitermontur in die Kontrolle. Da der Arbeiter weder eine Arbeits- noch Aufenthaltserlaubnis hatte, sind weitere Ermittlungen der Grenzpolizei Murnau erforderlich, ob ein Strafverfahren eingeleitet werden muss.

Um 9:10 Uhr konnte ein mosambikanischer Schlosser kontrolliert werden, der von der Staatsanwaltschaft (StA) Nürnberg-Fürth gesucht wurde. Offensichtlich war er untergetaucht und für die StA nicht mehr erreichbar. Er konnte nach einer Vernehmung allerdings wieder auf freien Fuß gesetzt werden und weiter reisen.

Um 9:30 Uhr wurde ein Pkw mit Rosenheimer Zulassung von den Bereitschaftspolizisten aus München kontrolliert. Der Fahrer, ein 69-jähriger Maler, gab bei der Kontrolle an, dass er seinen Führerschein zu Hause vergessen hätte. Noch vor Ort konnte ermittelt werden, dass ihm seine Fahrerlaubnis aufgrund einer Fahrt unter Alkoholeinfluss in Rosenheim, vor zwei Monaten entzogen wurde. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und ein Strafverfahren eingeleitet.

Um 9:45 Uhr kontrollierten die Bereitschaftspolizisten einen 52-jährigen Ungarn. Beim Abgleich mit dem polizeilichen Fahndungsbestand stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl bestand. Er war vom Amtsgericht Donaueschingen zu einer Haftstrafe von 50 Tagen verurteilt worden. Nach einer Zahlung von knapp 600 € konnte der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt werden und der Mann seine Reise fortsetzten. kb

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