Über 130.000 Besucher kamen zur Landesausstellung "Mythos Bayern" ins Kloster Ettal

Die Landesausstellung endet, der Mythos bleibt

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Wer die zur Landesausstellung nach Ettal kam, hat sicherlich auch die Basilika, das Schmuckstück der Klosteranlage, besucht.

Ettal – Rauschende Wälder, in Sonnenlicht getauchte Berggipfel – mitten im Zauber der bayerischen Alpenwelt liegt das Kloster Ettal, dass in diesem Jahr die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ beherbergte.

Ein halbes Jahr hatte die Landesausstellung, welche am 4. November endete, ihre Tore geöffnet und über 130.000 Besucher konnten in dieser Zeit begrüßt werden. Zusammen mit der im nahen Freilichtmuseum Glentleiten gezeigten Bayernausstellung „Bierspione und Garnelenzüchter“ und den Gästen des umfangreichen Begleitprogramms – wie Wanderungen, zahlreiche Ausstellungen, Führungen, Konzerte u.v.m. – dürften es etwa 200.000 Besucher sein. Aus dem Bereich des Begleitprogramms seien hier auch noch einmal besonders die Ausstellungen „Ins Holz fahren mit Schlitten und Roß“ in Bad Bayersoien, die Ausstellungen des Klosters Ettal sowie „Der andere Blick – Natur als Inspiration“ in den kulturhistorischen Museen in Mittenwald, Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau erwähnt. Die Besucherzahlen sind ein Ergebnis, über welches sich das Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) und seine Mitveranstalter freuen. „Das ist ein ausgezeichneter Abschluss für unsere Aktivitäten im Jubiläumsjahr 100 Jahre Freistaat Bayern. Im nächsten Jahr folgt die Fortsetzung in Regensburg mit der Eröffnung unseres neuen Museums der Bayerischen Geschichte,“ resümiert Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte.

Besonders reizvoll wurde es von den Besucherinnen und Besuchern empfunden, den Mythos Bayern gewissermaßen am Entstehungsort zu verfolgen. „Dass man mitten in der Ausstellung ins Freie und in die grandiose Kulisse des Klosters und der Ammergauer Alpen trat, um anschließend im Pavillon den Visionen von König Ludwig II. zu folgen, war schon einmalig“, so Direktor Dr. Richard Loibl.

Die Realisierung der Landesausstellung bedurfte vieler Förderer und Unterstützer. Eine besondere Rolle kam dabei, wie das HdBG in einer Mitteilung bekannt gab, den Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung zu, denn ohne sie wäre z.B. der Pavillon für die königliche Vision nicht möglich gewesen.

von Melanie Wießmeyer

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