Olympia-Jubel

Deutsches Team kämpft um Medaillen

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Die deutschen Mannschaft hat allen Grund zu jubeln.

Es ist die Sensation bei den Winterspielen: Die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit den beiden Ex-Riesserseern Marcus Kink und Dominik Kahun kämpft in Südkorea um eine Medaille. Nach Siegen über die Schweiz (2:1 nach Verlängerung) und 4:3 gegen Schweden (4:3 nach Verlängerung) geht es am Freitagnachmittag gegen Kanada ins Halbfinale.

Je nach Ausgang spielt das Team entweder am Samstag um 13.10 Uhr um Bronze oder am Sonntag um 5.10 Uhr im Gold. Gegner sind dann die Tschechische Republik oder die Olympischen Athleten aus Russland. Mit einem Eishockey-Wunder am Mittwoch schafften die Deutschen den größten Erfolg seit 42 Jahren. Den ersten Sieg bei Winterspielen gegen eine schwedische Auswahl machten Christian Ehrhoff (14. Minute), Marcel Noebels (15.), Dominik Kahun (49.) und Patrick Reimer (62.) in der Overtime perfekt. Für den großen Favoriten trafen Anton Lander (47.), Patrik Hersley (50.) und Mikael Wikstrand (52.). Auf der Tribüne feierten erneut zahlreiche deutsche Olympia-Athleten mit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) den historischen Erfolg, den sich das Sturm-Team mit viel Leidenschaft erkämpfte und verdiente. Damit werden Erinnerungen an den sensationellen Gewinn der Bronzemedaille 1976 in Innsbruck wach. Damals waren die Medaillen über die Endabrechnung einer Sechser-Runde vergeben worden. Auch beim Bronze-Gewinn 1932 hatte es bei nur vier Teilnehmern kein Halbfinale gegeben. Der 13. Sieg im 103. Länderspiel gegen die Schweden toppt die überraschende Halbfinal-Teilnahme bei der Heim-WM 2010 noch, zumal damals anders als diesmal bei Olympia auch NHL-Profis dabei gewesen waren. Auch deshalb kommt die Fortsetzung des Aufschwungs unter Bundestrainer Sturm völlig unverhofft. Deutschland kämpfte aufopferungsvoll trotz schwerer Beine nach dem Sieg am Vortag gegen die Schweiz für den ersten Erfolg gegen Schweden bei einem großen Turnier seit 26 Jahren. Damals hatte Deutschland bei der WM 1992 5:2 gewonnen. Diesmal kamen die Skandinavier im Schlussdrittel sogar zum Ausgleich, doch Reimer sorgte nach 1:30 Minuten in der Verlängerung für die Sensation.    Titus Fischer

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