Passender Name gesucht

„Kinderfreundliche Kommune“: Kinder gestalten neuen Spielplatz mit

Zweite Bürgermeisterin Claudia Zolk (links), Rudi Achtner (Zweiter von rechts) und Sabine Schmeidl (rechts) bei der Aufstellung der Informationstafel für den neuen Spielplatz in Burgrain. Die Kinder durften bei der Neugestaltung mitreden.
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Zweite Bürgermeisterin Claudia Zolk (links), Rudi Achtner (Zweiter von rechts) und Sabine Schmeidl (rechts) bei der Aufstellung der Informationstafel für den neuen Spielplatz in Burgrain. Die Kinder durften bei der Neugestaltung mitreden.

GAP – Garmisch-Partenkirchen bezeichnet sich als "Kinderfreundliche Kommune". In den nächsten Jahren hat die Marktgemeinde die Möglichkeit zu beweisen, dass sie die Belange der Kinder ernst nimmt und ihre Beteiligung an kommunalen Entscheidungen fördert. Bei dem Projekt "Zukunftswerkstatt" durften die Kinder Ideen für die Neugestaltung ihres Spielplatzes einbringen.

Erst- und Zweitklässler der Grundschule Burgrain haben kürzlich mit ihren Lehrerinnen die neu aufgestellte Informationstafel am ehemaligen Bolzplatz besichtigt. Einige der Kinder hatten bei der im vergangenen Jahr von der Gemeindejugendpflege veranstalteten Zukunftswerkstatt teilgenommen und freuten sich, dass ihre Ideen und Vorschläge bei der Neugestaltung berücksichtigt werden. Ein Kletterspielgerät wird exakt nach dem Entwurf eines Kindes gebaut. 

„Die aktive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen im Vorfeld der Planung war dem Markt als kinderfreundlicher Kommune besonders wichtig“, betont zweite Bürgermeisterin Claudia Zolk und dankte Sabine Schmeidl von der Gemeindejugendpflege für die Durchführung der Zukunftswerkstatt und Rudi Achtner als zuständigem Mitarbeiter des Bauhofs für die Maßnahmenkoordinierung. Die Bauarbeiten beginnen Mitte August und sollen bis zum Herbst beendet sein. Gesucht wird noch ein Name für den neuen Spielplatz. Vorschläge können per Mail an juz@gapa.de eingereicht werden.

Zum Siegel "Kinderfreundliche Kommune"

Der „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ setzt sich seit 2012 für die Stärkung der Kinderrechte in deutschen Kommunen ein. Getragen wird der Verein von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk. Im Januar war die feierliche Übergabe des Siegels "Kinderfreundliche Kommune" an die Marktgemeinde. Das Programm läuft für vier Jahre. Dann wird geprüft, ob die Pläne umgesetzt wurden und entschieden, ob das Siegel dauerhaft an den Markt verliehen wird.

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Fotostrecke Siegelverleihung "Kinderfreundliche Kommune" mit Schirmherrn Felix Neureuther

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