Zurück ins alte Schulgebäude

St. Irmengard-Schulen ziehen im Neuen Jahr wieder um

Die Schulleiter der St. Irmengard-Schulen im Planungsgespräch
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Die Schulleiter der St. Irmengard-Schulen Garmisch-Partenkirchen (v.l.) Otmar Würl, Bernhard Eiser und Wolfgang Mühldorfer, bei einer Gesprächsrunde mit Michael Mörer vom SMN-Planungsbüro.

GAP ‒ Rund 60 Millionen Euro wurden für Generalsanierung und Neubau der St.-Irmengard-Schulen in Garmisch-Partenkirchen investiert. Nach fast drei Jahren in Containern geht’s im Januar für die 1.000 Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrer zurück nach Hause.

47 Klassenzimmer, diverse Fach-, Technik-, Aufenthalts- und Verwaltungsräume, gläserne Lehrerstützpunkte und ein großes Lehrerzimmer gibt es in den sanierten / neuen St.-Irmengard-Schulen. Platz ist für Cafeteria, die offene Ganztagsschule, Aula, Bibliothek und die große Küche. Für die breiten Korridore wurde ein besonderes Lichtkonzept erstellt. Bereits nach den Weihnachtsferien soll der Unterricht statt in den Containern an der Bahnhofstraße im Schulhaus an der Hauptstraße 45 weitergehen. „Angestrebt wird, dass es keinen Tag Unterrichtsausfall braucht“, erklärt Gymnasialschulleiter Otmar Würl.

Bis 22. Dezember soll alles, bis auf die Turmhalle, soweit fertig sein, dass der Rückumzug stattfinden kann. Michael Mörer vom SMN Planungsbüro hat mit Hilfe einer speziellen Software detaillierte Pläne erstellt. Virtuell ist alles bereits eingerichtet. Bei der Projektsteuerung kommen Mörer die Erfahrungen aus den Winterferien 2018 zugute ‒ als St. Irmengard geräumt und alles in die Containerschule gebracht wurde. ,„Damals benötigten wir ein Jahr Vorlauf, jetzt drei Monate“. Die Herausforderung sei diesmal, alles in dem schmalen Zeitfenster über Weihnachten und Neujahr bis 10. Januar 2021 zu schaffen. Die Vorfreude auf das Kommende ist trotzdem bei den 1.000 Schülerinnen (in der FOS auch Schülern) und dem Lehrerteam riesengroß. Für die Erzbischöflichen St.-Irmengard-Schulen geht’s Anfang 2021 nach Hause. sm 

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