Fünf Einsätze an einem Tag

Unfallmarathon wegen Aquaplaning auf der A 95 Garmisch-Partenkirchen

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Gleich fünf Mal kamen gestern Fahrzeuge auf der A 95 aufgrund von Aquaplaning ins Schleudern. Glücklicherweise wurde dabei niemand schwer verletzt.

Da hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun: Gestern ereigneten sich auf der A95, bei regnerischem Wetter (teils Starkregen), insgesamt fünf Verkehrsunfälle. Die Unfallursache lag durchweg bei nicht angepasster Geschwindigkeit trotz teils heftiger Regenfälle und ungünstiger Fahrbahnverhältnisse. Wir berichten über die Unfälle im Einzelnen:

Der erste Unfall fand gegen 17.40 Uhr am Starnberger Dreieck statt. Eine 27-jährige Touristin aus Singapur fuhr mit einem BMW Leihwagen die A95 in Richtung München, als sie kurz nach der Autobahnpolizeiwache ins Schleudern geriet und die rechte Schutzplanke touchierte. Hierbei entstand am Pkw ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Zudem wurde ein Schutzplankenfeld beschädigt. 

Gegen 18.25 Uhr ereignete sich ein weiterer Unfall zwischen den Anschlussstellen Murnau/Kochel und Sindelsdorf, als eine 68-Jährige beim Überholvorgang aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über das Testfahrzeug verlor. Der Pkw prallte mit der Fahrzeugfront gegen die Mittelschutzplanke, schleuderte quer über die Fahrbahn und kam auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt ca. 10.500 Euro. 

Etwa eine halbe Stunde später ereignete sich auf der Gegenrichtung ein weiterer Unfall mit einem Testfahrzeug. Ein 29-jähriger Landshuter, der mit dem Pkw in Richtung Garmisch-Partenkirchen fuhr, geriet ins Schleudern und prallte gegen die rechte Schutzplanke. Der Wagen kam quer zur Fahrbahn auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden am Pkw beträgt etwa 20.000 Euro. Des Weiteren wurden drei Felder Schutzplanke beschädigt. Die rechte Fahrspur musste für circa eine Stunde gesperrt werden. 

Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 20.35 Uhr, erneut zwischen den Anschlussstellen Sindelsdorf und Murnau/Kochel in Fahrtrichtung Garmisch-Partenkirchen, als ein 37-Jähriger die Kontrolle über seinen BMW verlor und mit der rechten Fahrzeugseite die Mittelschutzplanke touchierte. Der Gesamtschaden beträgt etwa 11.000 Euro. 

Zum letzten Aquaplaningunfall des Tages kam es schließlich noch kurz vor Mitternacht auf der Fahrbahn Richtung Garmisch-Partenkirchen, als ein 48-Jähriger aus Wolfratshausen mit seinem BMW kurz vor der Rastanlage Höhenrain West die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und sowohl die linke als auch die rechte Schutzplanke touchierte. Der Pkw kam anschließend quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Das Fahrzeug wurde total beschädigt. Der Schaden wird auf etwa 40.000 Euro beziffert. Des Weiteren wurden etliche Meter Schutzplanke beschädigt. Die Autobahn musste in diesem Bereich für drei Stunden gesperrt werden. kb  

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