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Tolle Saison endet mit Rang zwei

SCR unterliegt Bietigheim – Stephan Wilhlem beendet seine Karriere

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Stephan Wilhelm und Philipp Wachter können sich trotz Niederlage im Finale über einen tollen zweiten Platz freuen. Mit dem Spiel am Sonntag beendete Wilhelm seine Karriere.

GAP - Aus und vorbei. Der Traum vom Titel für den SC Riessersee endete am Sonntagabend.

Das 0:2 im Olympia-Eissportzentrum war die vierte Niederlage gegen die Bietigheim Steelers. Am Ende einer tollen Saison war der Hauptgrund für Rang zwei, dass die Werdenfelser ihre Tore nicht schossen. In den letzten beiden Heimspielen gab es nur einen Treffer. In Bietigheim in Spiel vier gab es nur einen Stürmertreffer durch Jared Gomes zum 3:5 kurz vor dem Ende. „Ich glaube, dass man gesehen hat, dass die Erfahrung der große Trumpf der Steelers war. Sie waren in den Spielen konstanter. Wir hatten im Halbfinale das Glück schon gehabt. Bietigheim hat das einfach besser gemacht als wir. Sie haben sehr diszipliniert gespielt. Die Spieler der Steelers haben alle auf einem hohen Niveau gespielt“, betonte Trainer Toni Söderholm. Dass das Team wo weit kommen würde, hatten ihm im Vorfeld nur die kühnsten Optimisten zugetraut. Doch gegen die cleveren Bietigheimer, die zum sechsten Mal im Finale standen, war am Ende nicht mehr als der eine Sieg drin: Spiel zwei hatten die Werdenfelser in Baden-Württemberg mit 5:3 gewonnen. Drei Heimniederlagen waren zu viel. Dazu hatte Trainerfuchs Kevin Gaudet nach Spiel zwei seinen Goalie gewechselt und Ilya Sharipov für Sinisa Martinovic gebracht. Sharipov fing gegen das Team, für das er in der vergangenen Saison auflief, stark und war so ein wichtiger Faktor zum Titelgewinn, dem dritten seit 2013. 

Für einen SCR-Spieler war es die zweite Finalniederlage mit dem SC Riessersee in seiner Karriere. Stephan Wilhelm war schon vor 15 Jahren mit dabei, als es gegen den EHC Freiburg nicht reichte. Nun beendet der Routinier im Alter von 34 Jahre seine Karriere. Dies gab er nach dem Finale bekannt. Beim letzten Spiel hatte er die Mannschaft als Kapitän aufs Eis geführt, da Florian Vollmer krankheitsbedingt fehlte. Bei Trainer Toni Söderholm sieht es hingegen gut aus, dass er auch in der kommenden Saison hinter der Bande stehen wird. 

Mehr zur Finalserie lesen Sie auf unserer Sportseite in der Printausgabe oder im E-Paper. Dort gibt es auch ein Interview mit Lubor Dibelka. Des Weiteren lesen Sie, welcher Spieler besonders enttäuscht war und einen Rückblick auf die Karriere von Stephan Wilhelm.

von Titus Fischer

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