Unterschriften zum Erhalt des Bade- und Freizeitzentrums "Wellenberg"

Gerhard Ostler, einer der Initiatoren für den Erhalt des Wellenberges, machte es bei der Übergabe der Unterschriftenlisten an Oberammergaus Bürgermeister Arno Nunn deutlich: „In einer recht lockeren Aktion haben wir in kurzer Zeit 1200 Unterschriften unserer Bürgerinnen und Bürger zusammengebracht, man sieht das Interesse der Bevölkerung am Wellenberg.“

Ostler fügte hinzu: „Nachdem es mittlerweile viele Gedankenmodelle gibt, müssen diese gebündelt und die Finanzierung geregelt werden. Das Bemühen muss zunächst dem Erzielen eines vernünftigen Betriebsergebnisses gelten und nicht einfach sagen, wir sperren den Wellenberg zu. Wir wünschen die Behandlung unseres Antrages in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung.“ Erster Bürgermeister Nunn nannte die 1200 Unterschriften „eine stolze Zahl“. Er versprach, die Angelegenheit mit den Fraktionsführern zu besprechen und dann dem Gemeinderat vorzulegen. Rudi Killer erklärte: „Wir hoffen, dass sich der Gemeinderat Gedanken macht.“ Aus allen Bevölkerungsgeschichten erlebt die Initiative seit Wochen Zustimmung zu ihrer Aktion, zahlreiche Vorschläge wurden gemacht und auch bei Handel, Gastronomie und Vermietern befasst man sich inzwischen mit dem Thema Wellenberg. Wie schon beim Vermieterstammtisch entwickelte sich auch an diesem Nachmittag im Sitzungssaal des Rathauses eine äußerst lebhafte Diskussion zwischen Initiative und Bürgermeister. Das Wellenbergdesaster habe vor zehn Jahren begonnen, so Gerhard Ostler, der erneut Fehler der Vergangenheit aufzeigte, die zusammen für den Niedergang des Wellenberges sorgten. Arno Nunn musste sich einiges anhören und hatte einen schweren Stand, doch Gerhard Ostler nahm ihn auch in Schutz: „Sie sind ja erst seit eineinhalb Jahren im Amt, die Fehler haben andere gemacht. Man muss beim Wellenberg schon kräftig in die Vergangenheit schauen, um dessen Zukunft gestalten zu können.“

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