Verabschiedet nach Afghanistan

Symbol der Patenschaft: Bürgermeister Thomas Schwarzenberger überreicht der 4. Kompanie das Ortsschild von Krün. Foto: Kornelia Wehmeier

66 Gebirgsjäger der 4. Kompanie aus Mittenwald gehen Ende Oktober für fünf Monate an den Hindukusch. Auf dem Krüner Sportplatz fand der Verabschiedungsappell der 4. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 233 in den Auslandseinsatz statt und gleichzeitig der Willkommensgruß für die Soldaten der 2. Kompanie, die seit Anfang diesen Jahres am Hindukusch im Einsatz waren.

Bürgermeister Schwarzenberger gratulierte den 111 Gebirgsjägern zu ihrer glücklichen und gesunden Heimkehr nach Mittenwald. Den 66 Soldaten der Patenkompanie, die nun bis Ende März 2011 ihren Dienst in Afghanistan leisten werden, sprach er seinen Respekt aus. „Ich verabschiede unsere ‘Patenkinder’ mit sehr gemischten Gefühlen, weil man weiß, welche Gefahren und Belastungen zu meistern sind. Auch für die Angehörigen in der Heimat sind die kommenden Monate nicht einfach. Wir sind im Geist bei Ihnen und wünschen und hoffen auf Ihre gesunde Rückkehr“. Auch Martin Seebörger, Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 233, sprach seine Freude über die gesunde Rückkehr der Gebirgsjäger aus Feyzabad aus, wo sie als Schutzkompanie stationiert waren. Ihre Aufträge reichten von Eingreifreserve und Patrouille bis zur Sicherung der örtlichen Polizeiausbildung. Hauptmann Gombi und den 66 „Jagern“, die in den Einsatz gehen, riet Kommandeur Seebörger „Ruhe und Geduld in allen Lagen und das Wesentliche im Kopf behalten. Ihnen allen viel Soldatenglück und gutes Nachhausekommen“. Brigadeführer Oberst Peter Utsch aus Bad Reichenhall betonte in seiner Rede, dass die Verbindung zwischen Bundeswehr und Bevölkerung ein unverzichtbarer Rückhalt sei angesichts der schwierigen Einsätze, die mit Risiken und Gefahren verbunden sind.

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