Förderpreise der "Hans und Klementia Langmatz Stiftung" übergeben

Engagierte Berufsschüler ausgezeichnet

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Die Preisträger der Berufsschule Garmisch-Partenkirchen zusammen mit Schulleiter Johannes Klucker (dritter v. li.), Landrat Anton Speer (ganz rechts) sowie den Stiftungsvorständen Hubert Märkl (vierter v. re.) und Dr. Rudolf Falter (zweiter v. re.).

GAP – „Die Ehrung haben sie sich alle redlich verdient“, würdigte Landrat Anton Speer die Leistung der neun Preisträger der Hans und Klementia Langmatz Stiftung.

Die Ehrung der besten Absolventen der Berufsschule Garmisch-Partenkirchen fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde vergangenen Dienstag statt. Vergeben wurden acht Förderpreise sowie ein Sonderpreis. Bei der Begrüßung hob Schulleiter Johannes Klucker die Bedeutung dieser Förderung junger Menschen durch die Stiftung hervor. „Der Preis hat zwei wertvolle Seiten: Zum einen ist er mit 1 000 Euro dotiert – das kann sich sehen lassen – , zum anderen hat er einen positiven Wert für die berufliche Zukunft.“ Vergeben wird der Förderpreis durch die Langmatz Stiftung für besondere Leistungen bei der Berufsausbildung, wobei für die Vergabe auch das soziale Engagement eine Rolle spielt. „Der Förderpreis ist ein wertvoller Beitrag, unsere Jugend zu einer gewissenhaften Ausbildung zu ermuntern“, so Speer.

Vor der Ehrung kam Stiftungsvorstand Hubert Märkl der Bitte nach, ein paar Worte zur Stiftung und Hans Langmatz zu sagen. „Der Herr Langmatz war ein sehr interessanter und nicht immer ganz einfacher Mensch“, betonte Märkl, „aber er war ein bescheidener Mann“. Seinen beruflichen Werdegang begann er 1936 als Maschinenbauschlosser. In Garmisch-Partenkirchen wagte er 1963 mit seinem Unternehmen in der Kunststoff- und Metallverarbeitung einen Neuanfang. Wichtig war Langmatz die Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. In diesem Sinne ist auch die 1990 gegründete Stiftung tätig und fördert junge Menschen.

Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde durch Veronika Utschneider.

Die Preisträger der Stiftung 2017

„Es ist eine großartige Anerkennung“, bedankte sich Verena Schalch im Namen aller Preisträger. Sie alle hätten bei der Ausbildung schon richtig was erreicht, aber „unsere berufliche Reise hat gerade erst begonnen“, resümierte Schalch.

Den Förderpreis der Hans und Klementia Langmatz Stiftung haben erhalten: Franziska Grimm aus Hohenfurch – Steuerfachangestellte; Anja Hartmann aus Farchant – Medizinische Fachangestellte; Johannes Kauschinger aus GAP/Innsbruck – Bankkaufmann; Liane Kohl aus Mittenwald – Hotelfachfrau; Franz Naber aus GAP – Kaufmann im Einzelhandel; Jost Rudat aus Leutkirch – Koch; Verena Schalch aus Farchant – Bankkauffrau; Magdalena Stumpfecker aus Unterammergau – Bankkauffrau.

Den Sonderpreis erhielt Max Sonnenschein aus GAP – Fachkraft im Gastgewerbe.

von Melanie Wießmeyer

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