Eröffnung des Tunnels wurde auf Anfang 2022 terminiert

Verkehrsfreigabe Tunnel Oberau verschiebt sich

Tunnel Oberau
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Tunnelblick: Alexander Dobrindt, Michael Kordon und Projektleiter Christian Schauer.

Die Arbeiten am ehrgeizigen Tunnelprojekt Oberau laufen auf Hochtouren. Jetzt schaute mit Alexander Dobrindt prominenter Besuch vorbei. Dabei wurde deutlich, dass sich die Verkehrsfreigabe wohl auf Anfang 2022 verschieben wird. 

Oberau - Prominenter Besuch konnte dieser Tage auf der Tunnelbaustelle Oberau begrüßt werden. Alexander Dobrindt, der CSU-Landesgruppenchef in Berlin, der vor fünf Jahren als Bundesverkehrsminister den Startschuss für die langersehnte Ortsumfahrung Oberau gab, überzeugte sich vor Ort vom Baufortschritt. Der Präsident der Autobahndirektion Südbayern, Michael Kordon, und Projektleiter Christian Schauer, erklärten Dobrindt und teilnehmenden Bürgermeistern aus der Region fachkundig den Stand der Dinge. Die Verkehrsfreigabe des ehrgeizigen Tunnelprojektes wird sich wohl etwas nach hinten verschieben. War die Eröffnung ursprünglich für Ende 2021 geplant, nannte Kordon jetzt Anfang 2022 als Ziel. Im Innern der Tunnelröhren steht noch viel Arbeit an; schwer einzuschätzen sind auch  Verzögerungen, die die beiden Winter noch mit sich bringen könnten. Alexander Dobrindt betonte beim Termin einmal mehr, dass das Tunnelprojekt Oberau im Zusammenhang mit dem Kramertunnel für die Ortsumgehung Garmisch, dem Auerbergtunnel zur Entlastung der B2 am Autobahnhende bei Eschenlohe sowie dem Wanktunnel für die Ortsumgehung Partenkirchen, gesehen werden muss.   tra

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