Polizei kündigt verstärkte Kontrollen zur Faschingshochzeit an

Alkohol am Steuer ist keine Faschingsgaudi

+

Landkreis - Die Polizei musste alleine in den letzten Faschingstagen des vergangenen Jahres 39 Alkoholunfälle aufnehmen. 167 Fahrzeuglenker wurden bei den Kontrollen 2017 „aus dem Verkehr gezogen“, weil sie zu viel intus hatten. 60 Unbelehrbare standen unter Drogeneinfluss. 45 Mal konnte die Polizei eine Trunkenheitsfahrt vor Fahrtantritt noch verhindern. Zahlen, die für sich sprechen und belegen, dass die anstehenden, verstärkten Polizeikontrollen in der „heißen Phase“ des Faschingstreibens 2018 notwendig sind.

Alkohol und Drogen am Steuer sind sehr gefährlich und führen häufig zu schweren Verkehrsunfällen mit Toten und Verletzten. Sie kosten nicht nur viele Menschenleben, sondern verursachen auch vielfaches Leid und zerstören ganze Familien und Existenzen. Deshalb werden Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss auch hart bestraft. Neben einem Fahrverbot von mindestens einem Monat und Punkten auf dem Flensburger Punktekonto, drohen den Alkohol- und Drogensündern empfindliche Geldstrafen, die nicht selten ein Monatseinkommen übersteigen. Durch den Verlust des Führerscheines kommen häufig auch noch berufliche Konsequenzen hinzu.

Polizeioberrat Martin Irrgang, Leiter verkehrspolizeiliche Aufgaben beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd, empfiehlt den Narren, sich bereits vor dem Feiern Gedanken über den Heimweg zu machen: „Wir wollen Ihnen nicht die Freude am Fasching verderben. Uns ist es wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer gesund und sicher nach Hause kommen. Um sich und andere nicht zu gefährden ist es deshalb ratsam und empfehlenswert, das eigene Fahrzeug stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi umzusteigen.“

Damit es nach den „narrischen“ Tagen kein böses Erwachen gibt, rät die Polizei:

- Genießen Sie die fünfte Jahreszeit und feiern Sie nach Lust und Laune - aber ohne Alkohol und Drogen am Steuer! 

- Klären Sie bereits vor dem Genuss von Alkohol ab, wie Sie wieder sicher nach Hause kommen, ohne selbst fahren zu müssen. 

- Greifen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen zurück. Auch wenn eine Fahrt auf den ersten Blick teuer erscheint, ist das allemal billiger als der Verlust Ihres Führerscheins! 

- Steigen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nie in ein Auto ein, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht! 

- Unterschätzen Sie nicht den Restalkohol am nächsten Morgen! Der Körper baut durchschnittlich etwa 0,1 Promille in der Stunde ab. Reichlich Alkoholgenuss am Vortag kann deshalb zur Folge haben, dass Sie auch am nächsten Morgen noch nicht fahrtauglich sind.

von Kreisbote

Auch interessant

Meistgelesen

Skisprunglegende Martin Schmitt beim Würschtlmo
Skisprunglegende Martin Schmitt beim Würschtlmo
Mittwoch Weihnachtsspecial mit Hansjörg Betz
Mittwoch Weihnachtsspecial mit Hansjörg Betz
Brand in Mehrfamilienhaus in Garmisch-Partenkirchen
Brand in Mehrfamilienhaus in Garmisch-Partenkirchen
Sperrung der Staatsstraße gegenüber dem UKM 
Sperrung der Staatsstraße gegenüber dem UKM 

Kommentare