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Artenschutz - Volksbegehren erfolgreich

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Etliche Rathäuser haben auch am Samstag geöffnet

Volksbegehren „Rettet die Bienen“

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Auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist das Volksbegehren sehr gut angelaufen. Bis zum 13. Februar kann man sich noch eintragen.

Das Artenschutz-Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ erfreut sich nach wie vor eines sehr guten Zuspruchs. Nach derzeitigem Stand haben sich bayernweit bereits über 700.000 Wählerinnen und Wähler für den Erhalt der Artenvielfalt im Freistaat eingetragen. Insgesamt fehlen noch 250.000 Unterschriften. „Jetzt gilt‘s – diese historische Chance darf nicht knapp scheitern“, sagt die regionale Bündnissprecherin Katharina Floßmann (ÖDP). „Deswegen wird das lokale Volksbegehren-Aktionsbündnis am Wochenende nochmals alle Kräfte einbringen, zumal auch etliche Rathäuser im Landkreis Garmisch-Partenkirchen am Samstag geöffnet haben.“

Die Wettervorhersage für das Wochenende ist gut. „Was gibt es also Besseres, als einen Spaziergang oder die Einkaufstour mit einem Besuch in der lokalen Eintragungsstelle zu verbinden? Als lokales Aktionsbündnis weisen wir nochmals ausdrücklich darauf hin, dass am Samstag die Rathäuser von Bad Kohlgrub, Garmisch-Partenkirchen, Grainau, Krün, Mittenwald, Murnau (jeweils von 10 bis 12 Uhr) geöffnet haben, außerdem die von Farchant (9 bis 12 Uhr), Saulgrub (9 bis 11 Uhr), Uffing (9 bis 11 Uhr), Unterammergau (15 bis 17 Uhr) und Wallgau (9 bis 11 Uhr); das Rathaus von Seehausen sogar am Sonntag von 8 bis 10 Uhr“, erklärt Sprecher Hans-Joachim Fünfstück vom Landesbund für Vogelschutz (LBV).

 Das Volksbegehren versteht sich ausdrücklich als Partner der Landwirte. „Wir wollen, dass Landwirte vom Ertrag ihrer Arbeit leben können und nicht mehr wachsen oder weichen müssen. Daher richtet sich das Volksbegehren an die Staatsregierung, die hier für eine gesunde Entwicklung sorgen muss. So haben in Bayern seit 2010 über 13.000 Betriebe aufgeben müssen. Wir haben nicht nur ein massives Arten-, sondern auch ein Bauernsterben. „Diese Entwicklung wollen wir stoppen. Das Volksbegehren ist daher gerade für die kleinen und mittleren Betriebe eine Chance, im Agrarmarkt zu bestehen“, betont Miklós Takács, der den Bund Naturschutz (BN) im Aktionsbündnis vertritt.

 Während der Eintragungsfrist, die nur noch bis zum 13. Februar 2019 läuft, müssen 10 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten unterschreiben, damit das Volksbegehren erfolgreich ist. Grundsätzlich kann man sich im Rathaus seines Erstwohnsitzes zu den regulären Öffnungszeiten eintragen; daneben muss jedes Rathaus auch an einem Wochenend-Tag und an einem Wochentag-Abend geöffnet haben. „Es ist wichtig, dass man seinen Ausweis ins Rathaus mitnimmt“, erinnert Hans Kohl, Kreissprecher von Bündnis 90/Die Grünen.  kb

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