81-jähriger Wanderer stürzt in die Klamm

Tödlicher Bergunfall in der Höllentalklamm bei Grainau

Abseilen Hubschrauber
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Der Leichnam musste mittels eines Hubschraubers geborgen werden.

Bei einem tragischen Unfall erlitt Montagmittag, 21. Juni, ein 81-jähriger Mann in der Höllentalklamm bei Grainau so schwere Verletzungen, dass er nur noch tot geborgen werden konnte.

Am Montag, 21. Juni, wanderte ein 81-Jähriger aus Wolfratshausen mit seiner Ehefrau über das Kreuzeck zur Bergstation der Osterfelderbahn, anschließend stiegen beide über die Rinderscharte in Richtung Höllentalangerhütte ab. Auf einer Höhe von ca. 1400 Metern beugte sich der Mann nach Zeugenangaben gegen 13.30 Uhr über den Abgrund, um nach unten in die Klamm zu sehen. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte ca. 30 Höhenmeter über steiles Felsgelände in die Klamm. Im Wasser kam er zum Liegen. Durch den Sturz erlitt der Mann so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Durch die Bergwacht Grainau und einen Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe wurde der Leichnam mittels eines Hubschraubers geborgen. Die Ehefrau und die Zeugen wurden durch den Kriseninterventionsdienst der Bergwacht betreut. kb

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