Großbaustellen zur Verkehrsentlastung des Loisachtals bei Garmisch-Partenkirchen

Mit Hochdruck für den Partenkirchner Wanktunnel

Dobrindt und Koch
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„Wenn mit dem Wanktunnel dann der letzte Puzzlestein für die Verkehrsentlastung im Loisachtal abgeschlossen wird, bedeutet das eine ganz neue Lebensqualität für Garmisch-Partenkirchen“, sind sich Bundestagsabgeordneter Alexander Dobrindt und 1. Bürgermeisterin Elisabeth Koch sicher.
  • Ilka Trautmann
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Große Straßenbauprojekte werden derzeit zur Verkehrs­entlastung des Loisachtals vorangetrieben. Angesichts dieser Dynamik fragen sich die Partenkirchner, wie es mit dem Wanktunnel weitergehen soll.

Große Straßenbauprojekte werden derzeit zur Verkehrs­entlastung des Loisachtals vorangetrieben. Beim Kramertunnel mit der Ortsumgehung Garmisch und beim Oberau-Tunnel sind die Baufortschritte deutlich sichtbar, auch für den Auerbergtunnel – für den der Spatenstich noch in diesem Jahr erfolgen soll – haben erste vorbereitende Arbeiten begonnen. Angesichts dieser Dynamik fragen sich vor allem die Partenkirchner, wie es mit dem Wanktunnel und der Ortsumfahrung für Partenkirchen weitergehen soll.

Bei einem Termin am Partenkirchner Kreisel, mit dem Wank im Blick, konnten Alexander Dobrindt, Bundestagsabgeordneter und CSU-Landesgruppenchef in Berlin, und die Experten vom Staatlichen Bauamt Weilheim, gute Nachrichten verkünden. Nach der Sommerpause will man hier mit den ersten Probebohrungen beginnen, sie sollen Aufschluss für den Bereich der künftigen Anschlussstellen liefern. Weitere Tiefenbohrungen direkt am Wankmassiv sollen 2022 folgen. Auch die Tunnelbauplanung wird derzeit überarbeitet – Planungsaufträge für den 3,5 km langen Tunnel, für den Straßenanschluss, die betriebstechnische Ausstattung und für weitere Gutachten in einer Gesamthöhe von 7,5 Mio Euro sind bereits vergeben. Der Chef des Staatlichen Bauamts Weilheim, Stefan Scheckinger, und Landkreis-Verantwortliche Nadine Heiß, freuen sich, als Alexander Dobrindt ihnen bescheinigt, „dass sie sich voll in das Projekt reinknien.“

Dass der Wanktunnel unabdingbar ist, wenn die Verkehrs­entlastung für das Loisachtal funktionieren soll, ist den Experten genauso klar wie den politischen Entscheidungsträgern. 1. Bürgermeisterin Elisabeth Koch betont: „Wir sind sehr froh, dass jetzt auch die Realisierung des Wanktunnels mit Hochdruck vorangetrieben wird. Es ist nur eine logische Konsequenz, dass die Fertigstellung des Wanktunnels an die des Auerbergtunnels geknüpft wird, um den Markt Garmisch-Partenkirchen so schnell wie möglich vom überörtlichen Verkehr ein Stück weit zu befreien. Ein großer Dank geht hier auch an Alexander Dobrindt. Er hat immer Wort gehalten, das weiß ich sehr zu schätzen!“

Der Tunnel Oberau wird im kommenden Jahr für den Verkehr freigegeben, 2024 soll der Kramertunnel mit der Ortsumfahrung Garmisch folgen, 2028 könnte der Auerbergtunnel, der das Nadelöhr am Autobahnende bei Eschenlohe auflösen soll, fertiggestellt werden. Welchen Zeitplan gibt es für den Wanktunnel? Dessen Realisierung soll möglichst zeitnah an die Fertigstellung des Auerbergtunnels geknüpft werden, damit die Verkehrsentlastung für das gesamte Loisachtal funktionieren kann. Stefan Scheckinger, der seit gut einem Jahr die Weilheimer Straßenbaubehörde leitet, nennt 2030 als großes Ziel.

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