Weltklassebiathletin gefeiert

Toller Empfang für Laura Dahlmeier

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Mit dem Bergwacht-Quad ging es unter großem Jubel durch die historische Ludwigstraße im Herzen von Partenkirchen.

GAP – Es war ein toller Em­pfang, den der Skiclub Partenkirchen seiner Super-Sportlerin bot: Am vergangenen Samstag kamen rund 2000 Fans, um Laura Dahlmeier für ihre geniale Saison zu feiern. Dass sie nicht nur im Winter ihren Gegnerinnen auf der Loipe davonfliegt, zeigte sich auch am Samstag: Auf dem „Flying Fox“, den die Bergwacht vom Richard-Strauss-Institut bis zur Bühne im Kurpark gespannt hatte, „schwebte“ sie ein – unter dem Jubel der Massen.

Zuvor schon war sie mit dem Bergwacht-Quad durch die Ludwigstraße gefahren worden, begleitet von Trommlerzug und Musikkapelle. Die 23-Jährige Laura Dahlmeier hatte bei der Weltmeisterschaft in Hochfilzen gleich fünf (!) WM-Titel geholt, plus einmal Silber, und sich dazu noch den Gesamtweltcup in der vergangenen Biathlon-Saison gesichert. „Manchmal geht es mir schon so, dass ich im Bett liege und mir denk‘ : krass, jetzt hast Du den Gesamtweltcup gewonnen und bei der WM so dominiert – was war eigentlich in dem letzten Winter alles los . . . Ich empfinde das als ein wahnsinniges Geschenk“, sagte eine strahlende Laura Dahlmeier.

Lobes-Hymnen für Biathlon-Star

Die sympathische Spitzensportlerin blickt voraus: „Die Olympia-Saison steht bevor, das ist etwas Besonderes. Das ist echt ein großer Traum von mir. Ich hoffe, dass es im nächsten Winter wieder so aufgeht.“ Edelweiss Bluegrass, eine von Dahlmeiers Lieblingsbands, spielte bei der Feier auf. Der Text aus der Feder von Sänger und Gitarrist Markus Grill wurde unter den Fans im Partenkirchner Kurpark verteilt. „Wir haben für Laura einen Song geschrieben, Titel „Laura“ (was sonst!)“, teilte die Band mit. Dahlmeiers Familie, ihr Fanclub, ihre Werbepartner und Sponsoren waren genauso dabei, wie die Ortsvereine, die Kommunalpolitik und natürlich ihr Sportverein. Allen voran Michael Maurer, der Chef des SC Partenkirchen, dem Heimatverein der Weltklasse-Biathletin. Dieser betonte: „Des hat sie sich natürlich verdient, weil mehr, als was die Laura in dieser Saison geleistet hat, des geht nicht.“ Laura Dahlmeier war überglücklich: „Es ist eigentlich gut, dass ein wenig Abstand ist zum letzten Wettkampf, dass die Feier nicht direkt nach der WM war. Dadurch kann ich die Veranstaltung viel mehr genießen.“

Von Titus Fischer

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