Werdenfelser Autotage

Viel PS und verbesserte E-Modell Schiene

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Am 22. und 23. April gibt es das Neueste aus der Automobil-Branche zu sehen. Hier ist allerdings ein älteres Fahrmodell zu sehen. 

GAP - Ob Weilheim oder Bad Tölz – gerade die beginnende Frühjahreszeit ist eigentlich prädestiniert für die hiesigen Autohäuser, ihre Produkte einer großen Bevölkerungsschicht zu präsentieren. So natürlich auch in Garmisch-Partenkirchen. Und das in diesem Jahr bereits mit der 15. Auflage der Werdenfelser Autotage.

Die Organisatoren haben dazu wieder ganze Arbeit geleistet und eine tolle Schau mit vielen Attraktionen zusammengestellt. So zeigen fünfzehn regionale Automobil- und Zweiradhändler etwa 220 Fahrzeuge von 28 Herstellern in der Garmischer Fußgängerzone. Ob nun wendige Stadtflitzer, praktische, familientaugliche Vans, hochwertige Sportwagen, Luxus-Limousinen, SUVs klein oder groß, sowie Campingmobile und Transporter. Abgerundet wird das Bild von Rollern und Quads. Somit kennt die Vielfalt der ausgestellten Exponate keine Grenzen.   

15. Auflage der Auto-Präsentation in der Fußgängerzone

Als vor 14 Jahren der Startschuss für diese regionale Leistungsschau des Kfz-Handels fiel, gab es mit Sicherheit auch hohe Erwartungen.  Diese gingen für die Veranstaltung, man kann durchaus nach 14 Jahren von einer gewissen Tradition sprechen, mit Sicherheit in Erfüllung. Gut 15-bis 20.000 Besucher, natürlich je nach Witterung etwas schwankend, füllten in der Vergangenheit den Bereich der Garmischer Fußgängerzone zwischen dem Kongresshaus und dem Marienplatz. In diesem Jahr wird es ähnlich sein, denn die Autotage haben sich zu einem wahren Publikumsmagnet entwickelt. Die 15 Autohäuser aus dem Kreisort, sowie weiterer Landkreisgemeinden, dazu ein Kfz-Sachverständigenbüro, präsentieren dabei werbewirksam und höchst einladend die ganze Palette der bunten Fahrzeugwelt mit Produkten von 28 Herstellern des In- und Auslandes. Auch heuer werden es wieder gut 220 Fahrzeuge sein, die schön aufgereiht und poliert auf ein erwartungsvolles Publikum treffen.

 “Diese Art der Präsentation hat Zukunft”, sagte vor Jahren bereits Hans Noll, Geschäftsführer vom Autohaus Josef Stanglmair, der bereits beim Start der Autotage dem gemeinschaftlichem Vorhaben aller Kollegen sehr aufgeschlossen gegenüber stand. Und er sollte Recht behalten. Denn früher waren eigene Hausmessen und Ausstellungen auf dem Gelände der Autohäuser üblich – oft verbunden mit einer gewissen “Schwellenangst” der Kunden. Anders bei den Autotagen! Hier haben Interessenten oder potentielle Käufer die perfekte Möglichkeit, sich eingehend zu informieren, zu vergleichen, Sitzproben zu machen oder einen Blick unter die Haube zu werfen. Und so ist jedermann eingeladen, mitten im Garmischer Zentrum, ob am Richard-Strauß-Platz, am Mohrenplatz oder direkt an der Straße “Am Kurpark” durch die Reihen zu bummeln, ein nettes Gespräch zu führen und einfach die Chance nutzen, die Vorzüge der Produkte direkt zu vergleichen. Denn wer weiß: Vielleicht wartet bereits am nächsten Stand das zukünftige Wunsch- oder Traumauto.

Welches Auto passt zu mir?

In der Garmischer Fußgängerzone kann also ausgiebig verglichen werden! Ob nun Interesse für einen wendigen Kleinwagen oder eine “Familienkutsche’” besteht, selbst wenn das künftige Gefährt etwas sportlicher geprägt oder “nur” ein Roller oder Quad sein soll – die “Werdenfelser Autotage” helfen hier ungemein! Zumindest für den ersten Eindruck, aber manchmal ist es auch bei einem Auto “Liebe auf den ersten Blick” und es kommt schon recht bald zum Kaufentschluss. Geballt auf einer Meile ist also fast das ganze Weltangebot für Automobile zu besichtigen. Ob nun die deutschen Volumen-Hersteller oder jene für die edlen Premiumlimousinen und Sportwagen, die Italiener und Franzosen,die Japaner und Koreaner. Da hilft es durchaus, einfach den Meterstab bereit zu halten. Denn Getränkekisten oder spezielle Güter wollen halt auch untergebracht sein. In der Fußgängerzone ist halt vieles möglich! Sitzprobe vorne, Sitzprobe hinten, wie groß ist die Kopf- und Beinfreiheit, ein Blick auf Hebel, Schalter und Armaturen. Dann das Wichtigste – zumindest für das männliche Klientel: Der Blick auf den Motor! Die Haube wird geöffnet und das meist gut verkleidete Aggregat, ob nun Benzin-,Diesel- oder Hybrid-Antrieb eingehend bestaunt. Wahre Hingucker sind natürlich die Cabrio`s mit ihrer raffinierten Technik der elektrischen Dachöffnung. Die passen dann schon einmal sehr gut  zu den aufkommenden Frühlingsgefühlen bei oftmals schon reichlich sommerlichen Temperaturen. Aber es gibt noch weit mehr zu bestaunen: Schicke Farben, ausgeklügelte Technik, wertvolles Interieur, glänzende Alu-Felgen. Dies und vieles mehr machen halt die Werdenfelser Autotage aus.

Autotage wie immer familienfreundlich 

Wie gewohnt, sind auch die 15. Werdenfelser Autotage ein Fest für die ganze Familie. Und die Organisatoren haben diesbezüglich vorgesorgt. So gibt es wieder viele Attraktionen für die kleinen und großen Besucher. “Die Kinder können sich wieder bei einer Hüpfburg am Mohrenplatz nach Herzenslust austoben und auch ein Fahrsimulator steht bereit”, sagt Sven Wiggershaus vom Autohaus Heitz, der zusammen mit Geschäftsführerin Bettina Zopf und weiteren Mitgliedern die Organisation der Autotage stemmt. Und auch ein besonderer Freund der Kinder ist traditionell wieder mit dabei: Martin, der Stelzengeher, der sich darauf versteht, in Rekordzeit tolle Luftballons zu modellieren.   

Trends in der Branche

Nur eine Randerscheinung stellt gegenwärtig das Elektro-Auto dar! Und es muss sich beweisen. Trotz steigender Reichweiten und einem flächendeckenden Angebot an Ladestationen hinken die Zulassungszahlen weit hinterher. Also alles andere als ein Durchbruch. Entgegen diesem Trend wird jedoch von den Herstellern viel getan und die E-Modell-Schiene  stetig verbessert. Aber welche Prioritäten setzen die Deutschen beim Autokauf? Welche Marken nehmen die Überholspur? Aber eins haben aktuelle Umfragen auch ergeben: Die Kauflust der Deutschen ist so groß´wie nie zuvor. Also ein wichtiges Signal in Richtung der Hersteller! Ein Blick in die Zukunft sieht auch das selbstfahrende Fahrzeug. Der Trend zu seiner Entwicklung ist ungebrochen. Auch die Politik beschäftigt sich schon mit dieser revolutionären Technik und wird die notwendigen Grundlagen für einen geregelten Fahrbetrieb liefern. Große Hersteller haben bereits angekündigt, ab 2021 diese Fahrzeuge in Serienproduktion zu bauen. Und wie sieht die Wunschausstattung eines Kunden bei der Anschaffung eines neuen PKW`s gegenwärtig aus? Da steht auf der Liste die Klimaanlage mit 78,6 % ganz oben, gefolgt von 51,7 % aller Käufer, die sich einen Benzinmotor wünschen (Dieselmotor 28 %). Ein fest installiertes Navigationsgerät favorisieren bereits 45,5 %, fast ein Drittel legt großen Wert auf eine Standheizung. Für nur etwa ein Viertel der potentiellen Neuwagenkäufer ist dabei ein Start-Stopp-System wichtig.


Aussteller der 15. Werdenfelser Autotage: 

Burgdorf Automobile e.K. mit den Marken Citroen, Peugeot und Lada 

Fahr & Spar Automobile GmbH (Suzuki) 

Autohaus Fischer (Renault, Dacia) 

Autohaus Günther Heigl (Subaru) 

Sachverständigenbüro Horst Hein, Inh. Karl-Peter Geburzi 

Autohaus Heitz GmbH & Co. KG mit den Marken Volkswagen, VW Nutzfahrzeuge, Skoda, 

Audi Autohaus Hornung GmbH & Co. KG mit den Marken Mercedes-Benz, smart und Hymer 

Autohaus Konietzny GmbH (Mazda) 

Autohaus Kröninger GmbH (Kymco) 

Porsche Zentrum Garmisch-Partenkirchen Heitz Sportwagen GmbH mit der Marke Porsche 

Autohaus Schaller GmbH (Nissan) 

Spanier GmbH (Ford) 

Autohaus Stanglmair GmbH mit den Marken Opel und Hyundai 

Autohaus Waldherr, Inh. Klaus Waldherr e.K mit den Marken Ssangyong, Toyota 

Autohaus Walter GmbH (Alfa Romeo, Fiat und Jeep) 

Autohaus Widmann + Winterholler GmbH mit den Marken BMW und mini     

Weniger Parkplätze - lieber mit Öffentlichen fahren

Geöffnet ist die Veranstaltung am Wochenende 22./23. April jeweils von 10 – 17 Uhr. Selbstverständlich ist der Zugang kostenlos. Der Veranstaltungsbereich erstreckt sich von der Kreuzung von-Brug-Straße/Parkstraße über den Richard-Strauss-Platz durch die Fußgängerzone bis zum Marienplatz. Aufgrund des zu erwarteten Zuspruchs kann es im direkten Umfeld des Veranstaltungsareals zu Parkraumengpässen kommen. Empfohlen wird daher der Parkplatz Wittelsbacher Park an der Parkstraße, sowie das Parkhaus am GEP in der von-Brug-Straße, sowie die Tiefgarage in der Klammstraße. Durch die zentrale Lage bietet sich jedoch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel an.   

Von Klaus Munz

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