Werdenfelser Bergschafzüchter laden zur Schafprämierung

"Korrekter Gang, schöne Wolle und gutes Gebiss spielt eine Rolle"

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Die Wertungsrichter Max Buchwieser (links) und Max Wagenpfeil begutachten das Bergschaf des Wallgauer Züchters Anton Neuner (Wogner).

GAP - Das „Mäh, mäh....” der Werdenfelser Bergschafe kündigt das große Treffen der Schafhalter an. So auch in diesem Jahr, wenn der „Verein der Werdenfelser Bergschafzüchter” zur großen Schafprämierung am Sonntag, 17. September, ins Garmischer Zentrum einlädt und eine große Zahl Interessierter erwartet. Zum siebten Male findet das Fest publikumsträchtig am Bischoffeck. mit Prämierung, einem Rahmenprogramm und einem Festzelt fürs leibliche Wohl statt.

Sehr zur Freude vom Vorsitzenden Hans Hibler aus Farchant, der heuer zum ersten Mal die Organisation der Prämierung schultert. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer wird es neben den Ringvorführungen mit Prämierung zahlreiche Höhepunkte geben. Wie etwa den Jugendwettbewerb und später die mit Spannung erwartete Ortsgruppenwertung. Bei letzterer fiel in den vergangenen Jahren die Entscheidung stets knapp aus. Also kein leichtes Spiel für die Jury, die aus erfahrenen Züchtern und Fachleuten besteht.

„Korrekter Gang, die Wolle oder das Gebiss spielt dabei eine Rolle”

Ab 9 Uhr stehen die Bergschafe – Lämmer, Jungtiere, Mutterschafe sowie Böcke – im Mittelpunkt des Interesses. Dabei werden neben dem klassischen weißen Bergschaf auch Tiere mit brauner und schwarzer Wolle, sowie Schecken nach verschiedenen Kriterien begutachtet. „Korrekter Gang, die Wolle oder das Gebiss spielt dabei eine Rolle”, sagt Max Wagenpfeil, der als Wertungsrichter bereits viele Prämierungen der Werdenfelser begleitet hat und dem Publikum dann auch per Mikrofon fachkundig mitteilt. Und selbstverständlich sorgt der Verein wie üblich für Unterhaltung und Geselligkeit. Ein Festzelt sorgt fürs leibliche Wohl. „De Griabigen” und die „Rodlermusi” sind für den musikalischen Teil zuständig. Daneben gibt es Informations- und Verkaufsstände rund um die kleinbäuerliche Landwirtschaft mit Zubehör, Schäferbedarf und Wolle. Selbstverständlich ist auch an die Kinder gedacht, die sich etwa mit Filzen beschäftigen können.

Hans Hibler hofft nun mit seiner ganzen Mannschaft auf gutes Wetter. „Trocken und nicht zu kühl wäre recht”, sagt der Farchanter, der sich auf den Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Schafzüchter freut.

Zum Ablauf: 7.30 Uhr: Auftrieb der Tiere. 9 bis 16 Uhr: Richten der Schafe mit Ringvorführungen, Jugendwettbewerb und der Ermittlung der Ortsgruppensieger. 12 Uhr: Mittagspause. 16 Uhr: Lammverlosung. 20 Uhr: Siegerehrung im Festzelt.

Von Klaus Munz

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