1. kreisbote-de
  2. Lokales
  3. Garmisch-Partenkirchen

Weihnachten – Das Fest für alle Sinne

Erstellt:

Von: Franziska Pawel

Kommentare

Weihnachten
Ein festlich dekorierter Tisch macht das Weihnachtsfest zum Fest für alle Sinne. © (Symbolbild) PantherMedia/paulgrecaud

Landkreis – Der Weihnachtstag ist da und der Duft von Kerzen, Tanne, Zimt und süßem Gebäck, frisch aus dem Ofen, liegt in der Luft. Die Rituale, mit denen wir „die staade Zeit“ feiern, variieren von Familie zu Familie.

Der jährliche Back-Marathon gehört bei vielen zur Vorbereitung auf‘s Weihnachtsfest dazu. Bunte Streusel, Puderzucker und jede Menge Schokolade – am Dekorieren der Weihnachtsplatzerl haben Klein, wie auch Groß, jede Menge Spaß. Wer es gerne etwas traditioneller will, der backt Spitzbuben, Vanillekipferl, Zimtsterne und Stollen. Der Christstollen mit seiner feinen Überzuckerung soll ein Symbol für das in weiße Tücher gehüllte Christkind sein.

Bei einem Spaziergang am Abend, durch die mit zahlreichen Lichterketten geschmückten Ortszentren, kommt Weihnachtsstimmung auf. Um diese auch zu Hause zu haben, darf ein Christbaum natürlich nicht fehlen! In den meisten Familien wird er entweder kurz vor oder direkt am Morgen des Heiligabends besorgt. Geschmückt wird er hierzulande meist noch traditionell am 24.

Würstl, Fondue oder Entenbraten? In vielen Familien wird bei der Wahl des Weihnachtsessens auf Tradition gesetzt. Da am Abend des 24. Dezembers die Christmette fest auf dem Programm steht, bleibt oft nicht allzu viel Zeit, um ein aufwendiges Essen zu zaubern. Darum gibt es bei vielen Familien in Bayern Würstl, denn diese sind einfach und schnell zubereitet. Dazu werden Kraut und Kartoffelsalat gereicht. Die Tradition des Würstlessens an Heiligabend ist durch das „Schlachtfest“ entstanden. In Bayern gab es den Brauch, vor Weihnachten ein Schwein zu schlachten. Die Würstl wurden immer zuerst gegessen und so gab es diese an Heiligabend.

An den Weihnachtsfeiertagen wird dann meistens richtig aufgekocht. Geflügel-Gerichte sind besonders beliebt. In Bayern wird üblicher Weise ein „Enten­- oder Gänsebradl“ serviert. Der Dreikönigstag beendet bei uns die Weihnachtszeit. Dann muss der Weihnachtsbaum leider wieder ausziehen, um „abgetakelt“ von der Müll­abfuhr mitgenommen zu werden.

Wir wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass sie ein besinnliches Weihnachtsfest gemeinsam mit Ihren Liebsten verbringen können! fzi

Auch interessant

Kommentare