Dank an die Winter- und Räumdienste

Schnee in Hülle und Fülle

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Die Winter- und Räumdienste sind unermüdlich im Einsatz. Auf Nebenstrecken können die Straßenverhältnisse aber weiterhin winterlich sein.

Starke Schneefälle bescherten am Wochenende vor allem dem südlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen einen heftigen Wintereinbruch. Auch für die kommenden Tage sind weitere Schneefälle vorhergesagt. Die Winter- und Räumdienste, die fleißig im Einsatz sind, bleiben also gefordert.

Zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald konnte der Zugverkehr am Montag teilweise wieder aufgenommen werden. Gesperrt bleibt aber weiterhin die Strecke zwischen Mittenwald und Scharnitz. Dort fährt auch kein Schienenersatzverkehr, denn die B2 ist wegen Lawinengefahr gesperrt. Auch die Mautstraße zwischen Vorderriss und Wallgau  war am Wochenende nicht passierbar. Trotz des heftigen Wintereinbruchs blieb es auf den Straßen weitestgehend ruhig. Einige kleinere Unfälle mit Blechschäden wurden von der Polizei verzeichnet. Da Wochenende war, hatten es sich viele doch lieber zu Hause gemütlich gemacht.

In den Bergen herrscht zudem weiterhin Lawinenwarnstufe vier von fünf. Zahlreiche Skilifte standen deshalb am Wochenende still - vorsorglich wegen der hohen Lawinengefahr. Die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG informiert auf ihrer Seite, welche Anlagen und Pisten geöffnet werden.

Die massive Schneelast auf den Bäumen führt dazu, dass Äste abbrechen können oder Bäume umstürzen. Vorsicht ist weiterhin geboten. Der schwere Nassschnee wurde am Sonntag einem 44-jährigen Skitourengeher am Blomberg (Lkr. Bad Tölz) zum Verhängnis: Ein Baum brach zusammen und begrub den Mann unter sich. Mit schweren Geländefahrzeugen eilte ein Großaufgebot an Einsatzkräften zu Hilfe. Allerdings erlag der Wintersportler noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.   tra

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