Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wirbt in Garmisch-Partenkirchen für Bayern als Tourismusland

Für einen sicheren Urlaub

Hubert Aiwanger
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Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger blickt optimistisch in die Zukunft, angesichts der gesunkenen Infektionszahlen.
  • Ilka Trautmann
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GAP – Die Inzidenzen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind erfreulich. Seit 1. Mai schon lag man stabil unter 100; unmittelbar vor den Pfingstferien sank der Wert unter die 50. Da passt die Aussage von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, der zum Start der Pfingstferien mit Blick auf die Bergkulisse verkündete: „Einem sicheren und unbeschwerten Urlaub in Bayern steht nichts im Wege.“ Dies betonte er bei einem Besuch der Eckbauerbahn in Garmisch-Partenkirchen, wo er sich über die Situation und die Erwartungen der Tourismusanbieter informierte.

Aiwanger zeigte sich optimistisch: „In den vergangenen Wochen und Tagen sind die Infektionszahlen in den bayerischen Regionen deutlich gesunken. Damit steht einem sicheren und unbeschwerten Urlaub nichts im Wege. Ich freue mich sehr, dass für die Menschen jetzt endlich wieder mehr Zuversicht und Lebensfreude möglich ist. Lebensfreude muss jetzt wieder anstelle der Corona-Angst treten.“

Die Öffnung von Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Campingplätzen sowie der Start von Seilbahnen, Seenschifffahrt und touristischen Busreisen bringen auch in Bayern das lang ersehnte Gefühl von Normalität zurück. Pünktlich mit Beginn der Pfingstferien wurde die Urlaubssaison eingeläutet – und das medienwirksam in Garmisch-Partenkirchen. Zeitnah sollen nun auch Innengastronomie und Freizeitparks öffnen dürfen, verspricht Aiwanger. Voraussetzung bleibt eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz, die dies ermöglicht. Derzeit sinken die Zahlen weiter, man blickt optimistisch nach vorn. Die bayerische Tourismusbranche ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, der sich über die vergangenen Jahrzehnte zu einer Leitökonomie entwickelt hat, vor allem im ländlichen Raum.

Insgesamt gibt es im Freistaat rund 44.000 gastgewerbliche Betriebe. 33 Milliarden Euro haben Touristen vor Corona pro Jahr in Bayern ausgegeben. 600.000 Menschen in Bayern erzielen ihr Einkommen aus dem Tourismus. Aiwanger: „Die bayerische Tourismusbranche hat schwierige Lockdown-Monate hinter sich. Durch die Corona-Pandemie wurde der Lebensnerv dieser Branche schwer getroffen. Trotz staatlicher Unterstützung ist die wirtschaftliche Situation in vielen Unternehmen stark angespannt. Zahlreiche Betriebe kämpfen ums Überleben. Daher ist es wichtig, dass die Branche jetzt wieder loslegen und in den Sommermonaten voll durchstarten kann.“ tra

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