Wochenende rund um historische (und moderne) Obstsorten im Freilichtmuseum Glentleiten

Von Äpfeln und Birnen

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Die Äpfel kann man sich nicht nur schmecken lassen an der Glentleiten, die Besucher erfahren auch etwas über die vielfältigen Möglichkeiten ihrer Verarbeitung während des Wochenendes rund ums Obst.

Großweil - Passend zur Jahreszeit dreht sich im Freilichtmuseum Glentleiten am kommenden Septemberwochenende alles um alte Obstsorten. Am 23. und 24. September werden die auf den Streuobstwiesen und in den Gärten an der Glentleiten geernteten Äpfel und Birnen nun zu Dörrobst, Saft und Süßspeisen verarbeitet. Die Besucher können dabei vieles probieren und bei der großen Apfel-, Birnen- und Zwetschgenparade historische Arten wiederentdecken. Der renommierte Pomologe Anton Klaus bestimmt am Sonntag die mitgebrachten Äpfel und Birnen der Besucher.

Dörren, Pressen, Probieren und Familienprogramm 

Die Verarbeitung der geernteten Früchte steht bei den historischen Obstsorten-Tagen im Mittelpunkt. Im historischen Back- und Dörrhaus aus Osterhofen (Lkr. Bad Tölz- Wolfratshausen) werden Früchte getrocknet, die anschließend probiert werden dürfen. Der Obst- und Gartenbauverein Großweil presst frischen Apfelsaft, der gemeinsam mit Most verkostet und gekauft werden kann. Kinder dürfen gemeinsam mit ihren Eltern an beiden Veranstaltungstagen bei „Samstags und Sonntags im Mirzn“ Obst verarbeiten, z.B. zu Apfelkücherln (jeweils 13.00-16.00 Uhr). Jeweils um 10.30, 14.00 und 15.30 Uhr entführt Märchenerzähler Hermann Büttner große und kleine Zuhörer in die Welt verheißungsvoll goldener Äpfel und Bäumchen schüttelnder Mädchen. Kräuterpädagoginnen bieten selbstgemachte Produkte wie Eingemachtes, Aufstriche und Liköre an.

Beratung rund ums Obst 

Zentral am Obstwochenende sind auch Beratung und Information rund um Äpfel und Birnen. Der Obst- und Gartenbauverein wie auch das Glentleitner Gärtnerteam beantworten Interessierten Fragen rund um den Anbau und die Pflege von Obstbäumen. Die Vielfalt an historischen (und modernen) Obstsorten des bayerischen Voralpenlandes können die Besucher bei einer gut sortierten Apfel-, Birnen- und Zwetschgenschau entdecken. Besitzer von alten Obstbäumen haben am Sonntag, 24. September, die Möglichkeit, ihre reifen Äpfel und Birnen von einem Pomologen bestimmen zu lassen. Der Obstkundler Anton Klaus ist Mitglied im Deutschen Pomologenverein und macht seit über 35 Jahren Obstsortenbestimmungen. Interessierte Besucher sollten 3 bis 4 Früchte pro Sorte samt Stiel mitbringen. Am selben Tag findet um 11 Uhr überdies eine kostenlose Führung durch das Museumsgelände mit dem Schwerpunkt „Gärten, Wiesen, Felder“ statt. Keine Früchte ohne Bienen: Auch ein Imker wird vor Ort sein und über das Leben der Bienen, ihre Rolle bei der Bestäubung und über Honig informieren.

Von Kreisbote

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