Mehr Komfort für Gäste und Mitarbeiter

Der neue Zugspitzbahnhof Garmisch-Partenkirchen ist in Betrieb

Schlüsselübergabe
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Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte Montagmorgen vor dem neuen Bahnhofs- und Verwaltungsgebäude der Bayerischen Zugspitzbahn.

GAP – Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat die Bayerische Zugspitzbahn einen echten Meilenstein fertigstellen und in Betrieb nehmen können: Den neuen Zugspitzbahnhof in Garmisch-Partenkirchen, der mit einer gelungenen Kombination aus Holz und Glas, eindrucksvoll Himmel und Berge spiegelt. Neun Millionen Euro, die die BZB aus eigener Kraft stemmt, wurden in das neue Wahrzeichen investiert.

Die Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeisterin Elisabeth Koch, hat am Montag gemeinsam mit dem Vorstand und der technischen Leitung das neue Bahnhofs- und Verwaltungsgebäude der Bayerischen Zugspitzbahn, die Eröffnung coronabedingt im kleinen Kreis vorgenommen. Die Zahnradbahn verkehrt seit 23. November vom neuen Zugspitzbahnhof Garmisch-Partenkirchen. Über mehr Komfort durften sich gleich in der Früh die ersten Fahrgäste freuen. Das neue, rollstuhlgerechte Bahnhofsgebäude an der Olympiastraße 31 bietet neben moderner Infrastruktur inklusive Blindenleitsystem auch einen überdachten Bahnsteig für seine Gäste. Architektonisch steht der Komplex für einen Mix aus Moderne und Tradition, in welchem Glas- und Holzelemente sowie Naturstein aus dem Tiroler Kolsass bei Innsbruck verbaut wurden. Rund 50 Gewerke, größtenteils aus dem Umkreis, waren seit September 2019 im Einsatz. Aufgrund des Lockdowns im März musste der Bauzeitplan etwas entzerrt werden, um nicht zu viele Firmen gleichzeitig auf der Baustelle zu haben – doch der Rückstand konnte aufgeholt werden. Auch der Budgetplan wurde eingehalten, bestätigt Matthias Stauch, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn: Neun Millionen Euro wurden für den Bau aus eigener Kraft finanziert (7,5 Millionen Euro für das Bahnhofsgebäude und den Verwaltungstrakt; 1,5 Millionen Euro für die Technik).

Im neuen Verwaltungstrakt herrscht Betriebsamkeit: Erste Abteilungen haben schon in der vergangenen Woche den Arbeitsplatz gewechselt. Die restlichen Mitarbeiter werden in den nächsten Wochen schrittweise den neuen Verwaltungstrakt mit seinen 55 Arbeitsplätzen beziehen. Aufgrund des derzeit geltenden Lockdowns verkehrt die Zahnradbahn bis auf weiteres ausschließlich auf der Talstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Grainau. tra

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