Erneute Spende

1000 Euro für die Drucklegung des Danner-Katalogs 2021

Norman Weber, Arzu Dewita Lim, Melanie Wörner, Carina Egner, Amelie Franke und Nadine Dirlmeier.
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Norman Weber (v. li), Arzu Dewita Lim, Melanie Wörner, Carina Egner, Amelie Franke und Nadine Dirlmeier bei der Scheckübergabe.

Kaufbeuren-Neugablonz –Vergangene Woche überbrachte Nadine Dirlmeier, die Geschäftsstellen-Leiterin der VR Bank Neugablonz, bereits zum dritten Mal eine Spendenzusage über 1000 Euro an den künstlerischen Leiter der Glas- und Schmuckfachschule Neugablonz, Norman Weber. Dieser nahm sie im Beisein der Schülerinnen Arzu Dewita Lim (Silberschmiede), Melanie Wörner (Goldschmiede), Carina Egner (Graveure) und Amelie Franke (Glas- und Porzellanmaler) – alle Danner-Preisträgerinnen von 2020 – entgegen. Dank der Unterstützung der VR Bank ist es auch 2021 möglich, die Wettbewerbsarbeiten für den Katalog von dem Profifotografen und Grafiker Ulrich Geiser dokumentieren zu lassen.

Seit über 100 Jahren fördert in Bayern die 1920 von Therese Danner im Gedenken an ihren im Jahr 1917 verstorbenen Ehemann Benno gegründete Danner-Stiftung junge Talente im Kunsthandwerk – durch Auszeichnungen, Wettbewerbe und Ausstellungen, durch Stipendien und Zuschüsse „für herausragende kunsthandwerkliche Leistungen“. Und seit geraumer Zeit führt die Berufsfachschule für Glas und Schmuck alljährlich Danner-Klassenwettbewerbe durch, an denen sich ab dem zweiten Ausbildungsjahr alle Schüler beteiligen können. Üblicherweise vergibt eine hochqualifizierte, jährlich wechselnde Fachjury, bestehend aus Kunsthistorikern sowie Vertretern des Handwerks und der Kunst, Preise und Belobigungen. Beurteilt werden die eingereichten Arbeiten sowohl nach der kreativen Umsetzung des vorgegebenen Themas als auch nach der qualitativ hochwertigen handwerklichen Ausführung.

Das Thema 2021 war: „H2O“, welches von über 80 Schülerinnen und Schülern einmal mehr in einer unglaublichen Vielfalt an gestalterischen und künstlerischen Ideen dargestellt wurde. Allerdings war dieses Jahr alles ein bisschen anders. Nur eine einzige externe Jurorin – Christine Lüdeke, Professorin im Fachbereich Gestaltung an der Hochschule Pforzheim –begutachtete zusammen mit dem begleitenden Lehrpersonal die Wettbewerbsarbeiten. Außerdem konnten die Arbeiten, da wegen des Distanzunterrichts die Werkräume der Schule nicht in gewohnter Weise nutzbar waren, nur als Modelle aus Papier oder Ton oder Kunststoff aus dem 3D-Drucker eingereicht werden. Zusammen mit einer Beschreibung des künstlerischen Konzepts war jedoch die handwerkliche Durchführung ausreichend belegt. Diese von den eigentlichen Vorgaben abweichende Vorgehensweise wurde von der Danner-Stiftung genehmigt.

Die Verleihung der Preise an die vor etwa vier Wochen gekürten Sieger soll im Juli erfolgen, wenn der Katalog mit den beschreibenden Texten von Prof. Lüdeke durch Ulrich Geiser fertig gestellt ist. Norman Weber hofft, dass dann auch wieder eine Ausstellung der prämierten Arbeiten möglich sein wird.

Ingrid Zasche

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