Päckchen für bedürftige Kinder

102.000 Weihnachtsfreuden: „Geschenk mit Herz“-Aktion von Humedica übertrifft Vorjahresergebnis

Geschenke mit Herz sorgen in Ost- und Südosteuropa für Freude Foto humedica.JPG
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Über 102.000 Kindern in ärmeren Regionen der Welt konnte mit den Päckchen eine Weihnachtsfreude bereitet werden.

Kaufbeuren – Die Päckchenpacker der Humedica-Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“ haben die Päckchenzahl des letzten Jahres noch einmal übertroffen. Mit mehr als 102.000 Packerln machen sie heuer gut 1.300 Kindern mehr eine Weihnachtsfreude als im vergangenen Jahr.

Der Großteil der Pakete wurden mit 87.356 Päckchen auch heuer wieder von Menschen in Bayern gepackt. Empfänger sind vor allem bedürftige Kinder in der Ukraine, Serbien, Moldawien, Rumänien, Albanien oder dem Kosovo. Hier werden die Packerl zum Beispiel in Waisen- oder Krankenhäusern sowie Kindergärten und Schulen an Kinder verteilt, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen müssen und auch im weiteren Verlauf des Jahres von Humedica oder Partnern der Organisation unterstützt werden.

Auch außerhalb Europas macht die Aktion Jungen und Mädchen eine Freude. In Ländern wie Äthiopien, Brasilien, Niger, Pakistan, den Philippinen, Simbabwe, Sri Lanka oder Indonesien packen Partner von Humedica direkt vor Ort die Päckchen. Das erhält nicht nur die Wertschöpfung im jeweiligen Land, es spart auch Transportkosten. Möglich machen das Spender aus ganz Deutschland, die Humedica 20 Euro pro verschenktem Paket zur Verfügung gestellt haben. In den nächsten Tagen sollen auf diese Weise zusätzliche knapp 15.000 Pakete für leuchtende Kinderaugen sorgen.

Herausforderung durch Corona

„Es gibt so viele Kinder auf dieser Welt, die in elenden Verhältnissen leben müssen. Ihnen zu Weihnachten eine Freude machen zu können, ist jedes Jahr aufs Neue ein tolles Erlebnis“, sagt „Geschenk mit Herz“-Aktionsleiterin Roswitha Bahner-Gutsche. „Dass wir dieses Jahr, trotz der besonderen Herausforderungen durch Corona die Vorjahreszahlen noch toppen konnten, freut mich besonders. Unser herzlicher Dank geht an die fleißigen Päckchenpacker, aber auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die diese Aktion nicht möglich wäre.“

Vor allem die Abholfahrten, die Kontrolle der Päckchen, aber auch viele Packaktionen mussten in diesem Jahr coronabedingt unter speziellen Hygienebedingungen stattfinden.

Auch die Verteilung der Päckchen, die sich unter anderem aufgrund des orthodoxen Weihnachtsfestes am 6. Januar bis in den nächsten Monat ziehen werden, stehen aufgrund der Pandemie vor ganz besonderen Herausforderungen.

Vergangenes Jahr hatte „Geschenk mit Herz“ über 100.000 Mal Weihnachtsfreude verschenken können. Das beste Päckchen­ergebnis hatte es 2014 gegeben, als weltweit über 110.000 Kinder ein ganz besonderes Präsent bekamen. Möglich ist die Aktion neben den Päckchenpackern und unzähligen ehrenamtlichen Helfern vor allem dank der Unterstützung durch den Verein Sternstunden, der auch in diesem Jahr wieder maßgeblich die Logistikkosten für die in Bayern und Osteuropa verteilten Päckchen übernimmt, sowie des Medienpartners, dem Radiosender Bayern 2.

kb

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