Frischer Wind

18-jährige Kai Fackler ist Spitzenkandidat der FDP

Kai Fackler und Bernhard Mohr, FDP Ostallgäu
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Der 18-jährige Kai Fackler (rechts), hier mit FDP Kreisvorsitzender Unterallgäu Bernhard Mohr kandidiert für die Landkreise Unterallgäu und Ostallgäu.

Buchloe/Ostallgäu – Kai Fackler vom Kreisverband Memmingen vertritt den hiesigen Wahlkreis als Spitzenkandidat der FDP bei der Bundestagswahl. Er wurde ohne Gegenstimme auf der Aufstellungsversammlung der FDP für den Wahlkreis 257 in Buchloe im Gasthof Eichel gewählt.

Zum Wahlkreis 257 gehören die Städte Kaufbeuren, Memmingen, der gesamte Kreis Ostallgäu und ein großer Teil des Landkreises Unterallgäu.

Fackler ist 18 Jahre jung und angehender Jurastudent. Er hat schon Wahlkampferfahrung durch die Kommunalwahl und er hat die volle Unterstützung aller vier Kreisverbände.

Bei seiner persönlichen Vorstellung betonte Fackler, dass sich die Jugend vermehrt politisch einbringen solle. „Politik macht man nicht auf der Straße, sondern in den Parlamenten“ und hier wolle er sich einbringen.

Fackler ist in Memmingen geboren und aufgewachsen. Er machte dort am Striegel Gymnasium sein Abitur und hat einen Studienplatz in München. Sein Hobby ist Fußball und er spielt aktiv in einer Kreisligamannschaft.

Den Schwerpunkt seiner politischen Arbeit setzt er als unmittelbar betroffener in die Bildungspolitik. Hier müsse vorrangig die Digitalisierung vorangetrieben werden. „Gerade jetzt in der Corona-Zeit ist die digitale Vernetzung von enormer Wichtigkeit. Der Bildungsföderalismus muss angepasst werden, ein gemeinsames bundesdeutsches Abitur sei für ihn das Ziel und keine Unterschiede in der Schwierigkeit und Benotung zwischen den einzelnen Bundesländern“, so Fackler.

Das Thema Landwirtschaft ist ein weiterer Schwerpunkt. „Die sehr hohen staatlichen Auflagen führen oft zu Betriebsaufgaben“, so der 18-Jährige. Fackler lehnt die Schließung der Landwirtschaftsschule in Mindelheim ab: „Gerade in einem Raum wo die Landwirtschaft einen großen Anteil der Infrastruktur einnimmt, ist diese groteske Entscheidung zur Schließung der Schule in allen Bereichen abzulehnen“.

kb

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