Au Pair bringt Buchloer Familie in Misskredit

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Buchloe - Wie sich nachträglich herausstellte, hatte das 23-jährige Au Pair-Mädchen, das vergangene Woche von einer Polizeistreife am Bahnhof aufgegriffen worden war, den Beamten nicht die Wahrheit erzählt. Die junge Frau hatte die Buchloer Familie, bei der sie angestellt war, selbständig verlassen. Außerdem war sie keine Spanierin, sondern kam aus Venezuela.

Für die Buchloer Familie, bei welcher sie kurz zuvor eingezogen war, war es bereits die vierte Au Pair. Als sie die Zusage für den Platz in Buchloe hatte, heiratete die junge Frau noch schnell in Venezuela, wo sie ursprünglich lebte. Das war laut Polizeiangaben schon damals auffällig für die Buchloer Familie. Sie versuchte auch noch einen Au Pair-Platz für ihren Mann zu bekommen.

Nach einem Vorkommnis, so die Polizei, kündigte ihr die Buchloer Familie und kaufte auf ihren Wunsch ein Flugticket nach Madrid, wo sie zu Bekannten wollte. Anstatt wie besprochen aber dann auf den nächsten Tag zu warten, wo sie zum Flughafen gebracht worden wäre, verließ sie noch am Abend das Haus und begab sich zum Bahnhof, wo sie dann von der Polizei aufgegriffen worden war (wir berichteten). Diese trafen sie "vollkommen aufgelöst und verzweifelt" an. Entgegen ihren Angaben wohnt ihre Familie aber nicht in Madrid, sondern in Venezuela. 

Sie war also wohl nicht, wie sie den Beamten gegenüber angab, mittellos vor die Tür gesetzt worden, sondern hatte anscheinend im Zorn die Familie selbständig verlassen. Das hatte sie den Beamten aber so nicht erzählt und damit die Buchloer Familie unnötig in Misskredit gebracht.

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