MdB Stracke informiert über Bund-Länder-Programm

300.000 Euro für Kaufbeuren

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Soll schöner werden: Das Umfeld des Kaufbeurer Stadttheaters. Die Gelder aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Zentren“ helfen dabei.

Kaufbeuren – In diesem Jahr können im Zentrenprogramm der Bund-Länder-Städtebauförderung unter dem Titel „Aktive Zentren“ 14 Kommunen in Schwaben mit rund 4,4 Millionen Euro von Bund und Freistaat unterstützt werden. Kaufbeuren erhält davon 300.000 Euro.

300.000 Euro erhält die kreisfreie Stadt Kaufbeuren aus dem Städteförderprogramm "Aktive Zentren", das von Bund und Land gesponsert wird. Die Stadt will mit dem Geld das Umfeld des Stadttheaters aufwerten. Dies gibt jetzt der hiesige CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke bekannt. 

„Es freut mich außerordentlich, dass unter den geförderten 14 Kommunen auch drei Städte aus meinem Wahlkreis sind“, sagt Stracke. Mit dem Bund-Länder-Städtebauförderprogram „Aktive Zentren“ unterstützen Bund und Länder die Städte und Gemeinden dabei, die Vielfalt der Zentren zu erhalten und sie insbesondere in Orte gesellschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Vielfalt langfristig zu bewahren und zudem weiter auszubauen. Die Kaufbeurer Altstadt, die von 2006 bis 2008 am bayerischen Modellvorhaben „Leben findet Innenstadt“ teilnahm, ist seit Einführung im Jahr 2008 im Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ dabei. 

Aus diesem Programm seien seither rund drei Millionen Euro Städtebauförderungsmittel vom Bund und dem Freistaat Bayern in die Altstadt geflossen, so Stracke. „Konkretes Ziel des Programms ist es, die Attraktivität, insbesondere in den zentralen Geschäftslagen zu verbessern, das kulturelle Angebot zu erweitern und die Besucherfrequenz in der Altstadt zu erhöhen“, so der Bundestagsabgeordnete. Schwerpunkt der Förderung habe in Kaufbeuren dabei unter anderem der Umbau des Kaufbeurer Stadtmuseums gebildet. 

Bayernweit stehen im Zentrenprogramm 2014 insgesamt 97 bayerischen Gemeinden Fördermittel in Höhe von rund 30,7 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich zur Bewältigung struktureller Herausforderungen in den zentralen Stadt- und Ortsbereichen ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 51,2 Millionen Euro. Von den 97 Programmkommunen liegen 60 im ländlichen Raum, rund 62 Prozent der Fördermittel fließen in diesen Bereich. 

„Es ist wichtig, dass in den Gemeinden und Städten gemeinsam gehandelt wird, um Innen- und Altstädte als ,Gute Stuben’ zu erhalten und attraktiver zu machen. Denn wir wollen langfristig die Wirtschaftskraft unserer Städte erhalten sowie stetig ausbauen. Dafür müssen die Gemeinden und Städte sich aufmachen und gemeinsam in Bündnissen mit Einzelhandel, öffentlicher Hand und der Bürgerschaft unsere Innenstädte aufpolieren“, verdeutlicht Stracke. von kb

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