Nach Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft in Neugablonz:

Stadt lobt 4000 Euro für die Ergreifung des Täters aus

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Die Polizei bestätigt, dass der Brand im Dachstuhl der geplanten Flüchtlingsunterkunft vorsätzlich gelegt wurde.

Die jüngsten Ermittlungsergebnisse der Polizei bestätigen, was viele Kaufbeurer bereits befürchtet haben: Der Brand im Dachstuhl einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Neugablonz wurde vorsätzlich gelegt. Oberbürgermeister Stefan Bosse ist schockiert von der vorsätzlichen Beschädigung der Unterkunft und möchte nun alle Hebel in Bewegung setzen, um die Tat aufzuklären und den oder die Schuldigen zu fassen.

Daher setzt die Stadt Kaufbeuren eine Belohnung in Höhe von 4.000 Euro für Hinweise aus, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen. In diesem Betrag ist die großzügige Beteiligung in Höhe von jeweils 500 Euro von zwei Kaufbeurer Bürgern enthalten. Sie sind von sich aus auf die Stadt zugekommen und haben ihre Unterstützung zugesagt.

Kaufbeuren bleibt ein Ort der Toleranz „Die kriminelle Energie hinter der Brandstiftung erfüllt mich mit großer Sorge. Kaufbeuren steht für Offenheit, Toleranz und gute Integration – das ist die Erfahrung, die wir in den letzten Monaten und Jahren an vielen Orten und in vielen Fällen gemacht haben. Und so soll es auch bleiben“, sagt Oberbürgermeister Bosse. „Die Solidaritätsbekundungen nach dem Anschlag haben gezeigt, dass die ganz große Mehrheit der Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer so denkt. Für die geplante Unterkunft gilt weiterhin, dass dort Familien untergebracht werden sollen. Wir brauchen das Haus als Unterkunft und wir werden es jetzt wieder aufbauen.“

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 entgegen.

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