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Sichere Zuflucht gesucht

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Turnhalle Landrätin Zinnecker mit Kind
Die Turnhalle des Gymnasiums Marktoberdorf dient als vorübergehende Unterbringung für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Sie wurden unter anderem von Landrätin Zinnecker (li.) begrüßt. © Landratsamt OAL

Landkreis/Marktoberdorf – Die ersten Ukraine-Flüchtlinge sind am vergangenen Sonntag, den 13. März in Marktoberdorf angekommen. Es sind 88 Menschen, die nun in der Turnhalle des Gymnasiums untergebracht sind und von dort aus in private Unterkünfte vermittelt werden sollen.

Die Flüchtlinge waren am Sonntag von der zentralen Aufnahmestelle der Regierung von Schwaben in Augsburg gestartet und in zwei Bussen nach Marktoberdorf gebracht worden. Sie wurden bereits in Augsburg registriert und auf Corona getestet.

Die Turnhalle ist zur vorübergehenden Aufnahme der Flüchtlinge gedacht und dient damit als Erstaufnahmeeinrichtung des Landkreises. Der Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes sowie die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr hatten die Turnhalle zuvor mit 150 Betten zur Notunterbringung ausgestattet. In der Halle angekommen, erhielten die Flüchtlinge ein warmes Essen sowie Hygienepakete. Landrätin Maria Rita Zinnecker dankte den Helfern ausdrücklich für die Zusammenarbeit.

„Wir arbeiten daran, die heute angekommenen Flüchtlinge in private Unterkünfte zu vermitteln“, sagte die Landrätin am Sonntag. „Da wir davon ausgehen, dass wir in den kommenden Wochen noch mehr Flüchtlinge zugewiesen bekommen, sind wir sehr dankbar für weitere Angebote der Unterbringung.“

Wer Wohnraum für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine anzubieten hat, kann das bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung oder unter Angabe der Kontaktdaten an die E-Mail asyl@lra-oal.bayern.de melden. Zinnecker sagte dazu: „Allen, die Flüchtlinge aufnehmen, danke ich von Herzen.“ Die Asylbewerberunterkünfte des Landkreises sind bereits fast komplett belegt.

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