Endlich wieder Kino

Ab 19. September: 14. „filmzeit“ mit digitalen Zusatzangeboten

Bei der 13. Filmzeit: Große Emotionen – Filmemacher Alexander Löwen mit seinem Team beim Screening des eigenen Films
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Bei der 13. Filmzeit: Große Emotionen – Filmemacher Alexander Löwen mit seinem Team beim Screening des eigenen Films „Grad deutscher Härte“.

Kaufbeuren/Landkreis – Bald haben alle Kinos wieder geöffnet, und die Macher der 14. filmzeit planen hoffnungsvoll Präsenzveranstaltungen vom 19. September bis 3. Oktober an den drei Festivalorten in Kaufbeuren, Kempten und Immenstadt. Dazu kommt erstmalig ein digitales Programm.

Die Beisheim Stiftung aus München hat das Förderprogramm „kulturstark“ mit insgesamt einer Million Euro ausgelobt. Davon profitieren 41 gemeinnützige Kulturorganisationen in NRW und Bayern, darunter auch die Filmzeit, das Allgäuer Autorenfilmfestival. Dank der Unterstützung wird eine Digitalfilmzeit vorbereitet, die sich insbesondere an alle Allgäuer Schulen mit Schüler zwischen 14 und 18 Jahren richtet, die nicht zu den beliebten Präsenzveranstaltungen der Schulfilmzeit in die Festivalkinos kommen können. Zusätzlich wird ein digitales Programm für ältere Cineasten zusammengestellt: Die Silberfilmzeit ist ein allgäuweites Angebot für Seniorenstifte und -heime. Ein kleiner Querschnitt aus allen Wettbewerben rundet die Digitalfilmzeit ab.

Allgäuweite Schulfilmzeit

Kaufbeurer Schulen und Schulen aus dem Umkreis nehmen seit Jahren das Bildungsangebot der filmzeit war und kommen zum maßgeschneiderten Programm für Schüler zwischen 14 und 18 Jahren. Auch in Immenstadt, einem der beiden weiteren Allgäuer Standorte, wurde die Schulfilmzeit vergangenes Jahr gut angenommen. Doch insgesamt war die Corona bedingte Ausweitung schwierig und einige Schulen hatten das Angebot einer „Schulfilmzeitrolle“ angenommen, statt ins Kino zu kommen. Jetzt wird das digitale Programm professionell ausgebaut und durch Gespräche mit Filmemachern sowie Insider-Informationen eines Filmkritikers ergänzt.

Silberfilmzeit für Senioren

Ein spezielles Programm für die Generation 70+ ist schon seit einigen Jahren im Gespräch, im letzten Jahr konnte es aus bekannten Gründen nicht stattfinden. Jetzt wird die Silberfilmzeit mit einem digitalen Format realisiert. Ähnlich wie bei der Schulfilmzeit wird auch hier ein maßgeschneidertes Programm aus allen Wettbewerben zusammengestellt, durch Interviews mit Filmemachen angereichert und von einem Filmkritiker moderiert.

Ein kleiner Querschnitt aus allen Wettbewerben wird ebenfalls als digitales Zusatzprogramm angeboten, für Neueinsteiger zum Kennenlernen und für Fans, die keine Zeit haben, das ganze Festival live in den drei Festivalkinos zu erleben. Auch dieses Programm wird mit Interviews und Hintergrundinformationen sowie Livestreams angereichert. „Noch steht das endgültige Programm nicht fest, aber es wird einige Überraschungen im digitalen Zusatzangebot geben“, verspricht Festivalleiterin Birgit Kern-Harasymiw.

Das 2008 in Kaufbeuren gegründete Festival filmzeit steht für kurze Filme ganz unterschiedlicher Genres bis zu maximal 40 Minuten Länge. Fiktion und Animations- sowie Experimentalfilme werden im deutschsprachigen Hauptwettbewerb gemixt, ausgegliedert wurde vor einigen Jahren zunächst der Dokumentarfilmbereich, der inzwischen einen eigenen Wettbewerb im Festival hat. Als nächstes wurden die internationalen Filme zusehends mehr, so dass ein eigener Wettbewerb dafür geschaffen wurde, der seit letztem Jahr in Kempten ausgelobt wird. Und zuletzt haben Musik-und Tanzfilme eine neue Bühne im Rahmen der Musikfilmzeit in Immenstadt gefunden. Das Festival wird größtenteils ehrenamtlich über den Verein der filmzeitkaufbeuren e.V. organisiert.

Weitere Infos zur Digitalfilmzeit vorab im Festivalbüro und ab August unter www.filmzeitkaufbeuren.de/ und unter www.filmzeit-allgaeu.de/.

kb

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