Ein Abschied mit Gebet

Mit einem festlichen Gottesdienst und einem herzlichen Empfang im Matthias-Lauber-Haus hat die Pfarrgemeinde der Dreifaltigkeitskirche Pfarrerin Ingrid Rehner verabschiedet. Die Geistliche tritt im September eine neue Stelle in Bobingen an. Seit 2006 wirkte sie in Kaufbeuren insbesondere in der Kinder- und Familienarbeit.

Überraschend verlässt Ingrid Rehner die Kaufbeurer Pfarrgemeinde, um in der Nähe von Augsburg eine neue Aufgabe zu übernehmen. Zu ihrem letzten Gottesdienst in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche kamen zahlreiche Vertreter des geistlichen Lebens und viele Gläubige, um Pfarrerin Rehner „Leb wohl” zu sagen. Sie stellte ihre Predigt unter das Motto „Wunder”. Dabei erzählte sie von Wundern, die Jesus vollbrachte, und gewährte zugleich Einblicke in ihre Wünsche. Ihr Anliegen ist es, dass viele Menschen in die Kirche kommen und dass in den Gotteshäusern sowie auch in den Herzen der Menschen Raum für Kinder geschaffen wird. Die Kinder- und die Familienarbeit zählte ebenso zu ihren Schwerpunktbereichen wie die Einbeziehung der ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Pfarrgemeinde. Aus familiären Gründen hatte Ingrid Rehner die Versetzung nach Bobingen beantragt. „Wir müssen Sie los lassen. Vielen von uns ist das Herz dabei schwer”, betont Dekan Jörg Dittmar im Gottesdienst und dankt Rehner für „ihren Einsatz, die Menschen für das Evangelium zu begeistern”. „Wir leben in Kaufbeuren eine angenehme Ökumene miteinander und hoffen, dass Sie Kaufbeuren nicht vergessen”, spricht Bürgermeister Gerhard Bucher zu Pfarrerin Rehner im Matthias-Lauber-Haus. „Sie haben sich in die Menschen hinein gelebt”, lobt Bucher. Ingrid Rehner, selbst Mutter zweier Kinder, liegt der Nachwuchs besonders am Herzen. Unter ihrer Leitung wurden unter anderem das Kinderkino und ein Kinderkirchenführer in der Pfarrgemeinde eingeführt. Auch bei den Spielnachmittagen, im Kindergottesdienst und im Kinderchor hat Rehner ihre Ideen einfließen lassen, um Mädchen und Jungen den Glauben zu vermitteln. Sichtlich gerührt bedankt sich Pfarrerin Rehner, die neun Jahre in Kaufbeuren lebte, bei allen Pfarrgemeindemitgliedern für die Worte und Geschenke, die sie zum Abschied ihres nach eigenen Worten bisher „intensivsten Lebensabschnittes” erhalten hat. Ihre bisherigen Aufgaben wird zunächst Pfarrer Martin Rehner übernehmen, heißt es seitens des Pfarramtes der Dreifaltigkeitskirche.

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