38 Absolventen mit phantastischen Notendurchschnitt geehrt

Ein Grund auf das Erreichte stolz zu sein

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Glückliche Gesichter bei den diesjährigen Staatspreisträgern die auch noch mit einem Geldpreis ausgezeichnet wurden.

Kaufbeuren - Insgesamt 214 junge Frauen und Männer aus 15 Berufsfeldern feierten zusammen mit ihren Angehörigen, Ausbildern, Lehrern und Ehrengästen den erfolgreichen Berufsabschluss.

„Das Buch des Lebens enthält noch viele unbeschriebene Seiten, aber ein Kapitel ist bereits unauslöschlich darin verankert - und das ist Ihr Lehrabschluss. Es liegt an Ihnen wie Sie Ihr Lebensbuch weiter führen wollen. Denken Sie aber daran: Die Welt bleibt nicht stehen. Alles entwickelt sich weiter. Auch Sie lernen nie aus - ein Leben lang!“ Diese mahnenden, wohlgemeinten Worte gab Schulleiter Oberstudiendirektor Bertram Knitl seinen Abschlussschülern mit auf den weiteren Lebensweg. In der voll besetzten Aula der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren fand kürzlich die festliche Verabschiedung der gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufe statt.

Insgesamt 214 junge Frauen und Männer aus 15 Berufsfeldern feierten zusammen mit ihren Angehörigen, Ausbildern, Lehrern und Ehrengästen den erfolgreichen Berufsabschluss. Dabei konnte Schulleiter Bertram Knitl mit einem gewissen Stolz von einem „besonders guten Jahrgang“ berichten. Insgesamt 38 Schulabgänger hatten in den beiden Berufsrichtungen einen phantastischen Notendurchschnitt von 1,50 und besser erreicht. Außerdem konnten 58 Mittlere Schulabschlüsse verliehen werden, was die Belegung weiterführender Bildungsangebote ermöglicht. „Das ist ein guter Grund stolz zu sein. Sie haben es geschafft! Die Zeiten sind gut, denn Sie werden mit Ihrer Ausbildung und Ihrem erfolgreichen Abschluss gebraucht“, so Schulleiter Knitl am Ende seiner Festansprache.

Auch in den Grußworten von Oberbürgermeister Stefan Bosse, Staatssekretär Franz Josef Pschierer und Stefan Sprinkart von der Industrie- und Handelskammer Schwaben wurde übereinstimmend darauf hingewiesen, dass eine erfolgreiche Ausbildung ein „wahrer Schlüssel“ für eine berufliche Karriere sein kann. „Bleiben Sie am Ball und bleiben Sie neugierig. Lebenslanges Lernen ist keine Floskel“, so Sprinkart. Die Wirtschaft im Allgäu mit ihren vielen mittelständischen Unternehmen biete beste Voraussetzungen und Möglichkeiten einen erfolgreichen Weg einzuschlagen. „Wir haben nicht nur gute Ideen“, wie Pschierer zum Abschluss seiner Ausführungen betonte, „sondern auch Menschen die sie umsetzen. Seien Sie deshalb ehrgeizig und mutig. Hinfallen ist nicht schlimm – liegenbleiben schon!“

Mit besinnlichen Gedanken verabschiedete Religionslehrer Josef Haberkorn seine Schülerinnen und Schüler. „Wovor haben wir Angst“ war das Thema seines Vortrages. Dabei ging er auf die Frage, was ängstigt mich wirklich und welche Sorgen, aber auch Ängste sind notwendig, näher ein und gab zum Schluss den wohlgemeinten Rat: „Sorgen ja – aber nicht ängstlich sein!“

Sabrina Schmittner von der Klasse INK 12B verglich in ihrer Schülerrede die Ausbildungs- und Berufsschulzeit mit der Olympiade. Das Ganze habe mit „hartem Training“ begonnen. Ausbilder und Lehrer sorgten am Ende für eine erfolgreiche Teilnahme die zum gelungenen Abschluss führte. „So stehen wir jetzt alle auf dem Siegerpodium und haben mit unserem Abschlussdiplom eine Medaille in der Hand“.

Nach einem weiteren Musikstück der Lehrerband „metal & friends“, die gewohnt fetzig und mit viel Rhythmus die Veranstaltung begleitete, folgte die Ehrung der Klassenbesten und Staatspreisträger.

Klassenbeste:

Natalia Möllmann (Note 1,50), Mona Häring (1,42), Simone Pienle (1,00), Sabrina Miller (1,42), Denis Kur (1,00), Jennifer Eismann (1,28), Christian Smakowski (1,16) * Aylin Artun (1,00), Birgit Brosig (1,00), Annika Schmid (1,50), Felicia Waibel (1,00), Lorenz Kalchschmid (1,50), Fabian Mayer (1,50), Markus Böck (1,11), Felix Dornieden (1,44), Daniel Eurisch (1,37), Tobias Rau (1,50), Patrick Gerum (1,40), Manuela Lerf (1,33), Stefan Streit (1,50), Tim Fischer (1,28), David Osterried (1,42), Florian Schiegg (1,00), Anja Stadie (1,00), Tanja Engel (1,50), Thomas Kral (1,33), Heiko Obeser (1,33), Mohammad Al Tabba (1,50), Joshua-Jesse Beeney (1,60), Lisa-Marie Zahariev (1,66), Maximilian Schorer (1,57) und Thomas Frank (1,71).

Staatspreisträger mit Geldpreis:

Christin Zettler, Einzelhandelskauffrau, Ausbilder: Langermeier GmbH, Note 1,00; Kathrin Müller, Industriekauffrau, Ausbilder: Tricor Packaging und Logistics AG, Note 1,00; Julia Wiedemann, Fachkraft für Logistik, Ausbilder: Creartec trend-design GmbH, Note 1,00; Jochen Lenart, Werkzeugmechaniker, Ausbilder: Adolf Hopf Kunststoffwerke, Note 1,00; Luise Bruglachner, Maler und Lackierer, Ausbilder: Rauch GmbH, Note 1,00; Katharina Schneider, Maler und Lackierer, Ausbilder: Malerbetrieb Werner Felder, Note 1,00; Jonas Leitenmaier, Maler und Lackierer, Ausbilder: Malerbetrieb Leitenmaier, Note 1,00.

Von Klaus Dieter Körber

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