IHK Akademie-Teilnehmer hält sich mit 60 Jahren noch bildungstechnisch fit

Bildung ohne (Alters-)Grenzen

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Der 60-jährige Burkhard Taupp – auf dem Foto mit Dozentin Birgit Bleyer – absolviert am Technologiezentrum der Kaufbeurer IHK-Akademie eine Weiterbildung.

Kaufbeuren – Man lernt als Mensch nie aus: Das ist auch für Burkhard Taupp ein besonderes Anliegen, der kürzlich seinen 60. Geburtstag feierte und zur weiteren beruflichen Qualifizierung an der IHK-Akademie in Kaufbeuren im technischen Bereich eine Weiterbildung absolviert. Motiviert konstruiert er so zum Beispiel Bauteile am Computer, und kann dabei mit seinen jüngeren Kollegen locker mithalten.

Sein Zertifikat zur IHK-Fachkraft CAD-Technik hat er bereits in der Tasche, aber um im digitalen Zeitalter stets auf dem Laufenden zu sein und nicht abgehängt zu werden, entschied sich Taupp, der seit 40 Jahren berufstätig ist, einen Schritt weiter auf seinem (Bildungs-)Weg zu gehen. In der Firma, so erzählt er, „können die Jüngeren gut mit den Programmen umgehen, sind fit im Entwickeln und Konstruieren am Computer“ – und Taupp hatte sich zum Ziel gesetzt, „auf den gleichen Stand“ zu kommen. Er weiß, dass gerade in der IT-Branche ständige Weiterbildung gefragt ist.

Als freiberuflicher Mitarbeiter bei den Bavaria Ateliers München war Taupp an Trick- und Spezialeffekten für große Kinofilme beteiligt und rief sogar seine eigene Filmtechnik-Firma ins Leben.

Generell könne er es Menschen jeden Alters empfehlen, sich ganz im Sinne eines „lebenslangen Lernens“ weiterzubilden: In der IHK-Akademie als privatem Bildungsträger fühle er sich besonders wohl. Es sei eine moderne Einrichtung, der Umgang untereinander sei gut und es gebe erfahrene Dozenten, die meist aus der Praxis kämen und ihr Wissen genauso praxisnah weitergeben würden, sagt Taupp.

So fertigt Taupp unter anderem Skizzen für Bauteile am Computer an, zeichnet dabei Modelle in 2D und 3D.

Seine Fortschritte kann auch Dozentin Birgit Bleyer bestätigen. Es sei „sehr angenehm, mit ihm zu arbeiten“. Die Agentur fördere gezielt das Lernen mit individuellen Lernplänen. In den beiden großen Bereichen Wirtschaft und Technologie könne jeder Interessierte aus verschiedenen Möglichkeiten zur Umschulung und Weiterbildung das Richtige für sich wählen: zum Beispiel im Bereich Mechatronik/Elektronik, Programmieren, als technischer Produktdesigner oder eine handwerkliche Tätigkeit als Industriemechaniker. Die Weiterbildung im Technologiezentrum dauere circa drei bis sechs Monate und gute Erfolgschancen gebe es obendrein auch: Die Aussichten, anschließend übernommen zu werden, stünden dabei sehr gut.

von Mahi Kola

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