Aktion „72 Stunden“

Ostallgäuer Jugend im Einsatz für Soziales

+
Der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren machen bei der deutschlandweiten 72-Stunden-Sozialaktion des Bunds Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ): Gerhard Bucher (v. li.; Bürgermeister Stadt Kaufbeuren), Christian Lieb (Jugendreferent der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren), Lukas Hofmann (Kreisvorsitzender des BDKJ Ostallgäu)und Ostallgäus Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Landkreis/Kaufbeuren – Bei der bundesweiten 72-Stunden-Sozialaktion des Bunds Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) machen auch der Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren mit. Jugendgruppen führen in drei Tagen, vom 23. Mai, 17.07 Uhr, bis 26. Mai 2019 ein soziales Projekt durch.

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse haben die Schirmherrschaft übernommen und betonen: „Wir beide sehen das ehrenamtliche Engagement von Kindern und Jugendlichen als einen der wichtigsten Bausteine für die Entwicklung sozialer Kompetenzen und die Stärkung der Persönlichkeit. Als Bildungsregionen ist es für uns eine Ehrensache, die Aktion zu unterstützen.“

Von wegen nur Smartphone – Kinder und Jugendliche sind bereit, sich zu engagieren. Bereits jetzt haben sich Gruppen mit mehr als 200 Kindern und Jugendlichen für die 72-Stunden-Aktion angemeldet. Die Projekte reichen von einem Insektenhotel bis zur Gestaltung eines Nachmittags für Senioren.

Jede teilnehmende Gruppe ist über die Diözese versichert und wird von dem Koordinierungskreis des örtlichen BDKJ unterstützt. „Wir beraten die Gruppenleiter bei der Umsetzung des Projekts und helfen bei der Suche nach Sponsoren“, sagt Christian Lieb, Jugendreferent der Katholischen Jugendstelle Kaufbeuren. Der Koordinierungskreis achtet darauf, dass neben den Fördertöpfen des BDKJ und des Bistums Augsburg auch Sponsoren vor Ort gewonnen werden, zum Beispiel für die Verpflegung der Freiwilligen oder für einzelne Projekte vor Ort. Keine Gruppe soll wegen fehlender Finanzmittel nicht mitmachen können, so Lieb.

Für Jugendgruppen, die sich engagieren wollen, aber kein Projekt haben, gibt es die Variante „Get it“. Bei ihr sucht der Koordinierungskreis ein Projekt aus, das die Jugendlichen erst am 23. Mai erfahren. „Die Aktion wird vom Bund Deutscher Katholischer Jugend organisiert, aber jede Jugendgruppe oder Freundeskreis kann natürlich mitmachen“, sagt Lukas Hofmann, Kreisvorsitzender des ­BDKJ und ergänzt: „Einzige Voraussetzung ist ein volljähriger Gruppenleiter.“

„Das Besondere ist, dass Kinder und Jugendliche drei Tage lang eng zusammenarbeiten, eine Herausforderung bewältigen und Gutes leisten. Das Gemeinschaftsgefühl während dieser 72 Stunden ist fantastisch“, sagt Lieb aus seiner eigenen Erfahrung als Jugendgruppenleiter der vergangenen Sozialaktion 2013.

Bis zum 19. Februar können sich Jugendgruppen für eine Teilnahme unter www.72Stunden.de anmelden.

Auch interessant

Meistgelesen

Hervorragende Wasserqualität in Ostallgäuer Badeseen
Hervorragende Wasserqualität in Ostallgäuer Badeseen
Streit zwischen betrunkenem Ehepaar löst in Kaufbeuren Polizeieinsatz aus
Streit zwischen betrunkenem Ehepaar löst in Kaufbeuren Polizeieinsatz aus
Der Flughafen Memmingen: Das Tor zum Süden
Der Flughafen Memmingen: Das Tor zum Süden
Nachbarn äußern Unmut zu Gewerbegebiet Helmishofen
Nachbarn äußern Unmut zu Gewerbegebiet Helmishofen

Kommentare