Am 23. Mai

Aktionstag: Selbst (er-)fahren im Heinzelmannstift Kaufbeuren

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Referentin Beate Schaffelhuber setzt auf Inklusion: Beim Aktionstag können Besucher die Welt aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers erleben.

Kaufbeuren – Wie fühlt es sich an, im Rollstuhl zu sitzen und sich darin fortzubewegen? In die Lage eines Menschen mit Behinderung versetzen können sich Interessierte beim Aktionstag unter dem Motto „Selbst (er-)fahren - Behinderung verstehen, Inklusion fördern“ am 23. Mai ab 10 Uhr im Heinzelmannstift Kaufbeuren.

Eine ganz neue Perspektive auf die Welt können die Besucher auf diese Weise buchstäblich erfahren. Groß und klein sind dazu eingeladen, im spielerischen Umgang mit dem Hilfsmittel die Umgebung zu erkunden. Den Aktionstag veranstaltet die Allgäu-Akademie gemeinsam mit dem Heinzelmannstift und der Lebenshilfe Ostallgäu. Die bekannte Referentin Beate Schaffelhuber, Krankenschwester und Übungsleiterin für Rollstuhlsport beim Deutschen Rollstuhlsportverband, informiert darüber hinaus über weitere Themen wie Alltag von Menschen mit Behinderung, verschiedene Rollstuhlsportarten, Hindernisse für Rollstuhlfahrer und sinnvolle Hilfestellungen. Durch ihre Rollstuhlprojekte will Schaffelhuber Berührungsängste abbauen, Inklusion unterstützen und Rücksichtnahme fördern. Die Erfahrungen, die sie durch ihre private und berufliche Lebenssituation mit Menschen mit Handicap gemacht hat, empfindet sie als „große Bereicherung“. Ihre eigene Tochter Anna Schaffelhuber ist sehr erfolgreich als Skifahrerin bei den Paralympics unterwegs.

Wichtig ist ihr, mithilfe solcher Aktionen die Wahrnehmung der Menschen zu sensibilisieren, sodass sie für sich im Rollenspiel erfahrbar machen, dass der Rollstuhl letztlich „nur eine Art der Fortbewegung ist – die Person darin aber die gleiche bleibt“.

von Mahi Kola

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