Aktuell stehen Sachverständigenabnahmen auf dem Programm

Endspurt beim Bau der "erdgas schwaben arena"

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Von außen sieht das Stadion schon so  gut wie fertig aus.

Kaufbeuren – Auf der Baustelle des neuen Kaufbeurer Eisstadions ist von den derzeitigen Sommerferien nichts zu spüren. Im Stadionumgriff werden aktuell die Außenanlagen mit Zufahrtsschranke und Treppenanlage zur Bahnhofstraße hergestellt und der Betriebshof asphaltiert. Die Arbeiten an der „erdgas schwaben arena“ laufen auf Hochtouren weiter.

Auch wenn das Stadion selbst von außen betrachtet den Eindruck vermittelt, dass es schon fast fertiggestellt ist, gibt es im Inneren weiterhin viel zu tun. Gleichwohl zeigt sich Markus Pferner, Vorstandsvorsitzender des für den Bau verantwortlichen Kommunalunterunternehmens Eisstadion Kaufbeuren, zufrieden: „Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Nach heutigem Stand können wir davon ausgehen, dass die Arbeiten und die Einregulierungsphase bis zur Eröffnung im Oktober abgeschlossen sein werden“.

Ein Schwerpunkt bis zum Abschluss des Bauvorhabens sind neben dem finalen Innenausbau verschiedene Sachverständigenabnahmen. „Bis zur Inbetriebnahme sind in der ‚erdgas schwaben arena‘ noch wichtige Meilensteine abzuarbeiten“, erläuterte Helge Carl, städtischer Baureferent und weiterer Vorstand des Kommunalunternehmens. Dazu zählen die Einregulierung und Inbetriebnahme der Ammoniakanlage. Außerdem sind für einige Gewerke Sachverständigen-Abnahmen vorzubereiten und durchzuführen. Unbedingt erforderlich sei auch eine baurechtliche Begehung. „Falls dabei Nachbesserungen zutage treten, stehen dann natürlich noch die entsprechenden Mängelbeseitigungen an“, erläutert Pferner. Anschließend seien die Einregulierung der Eisbereitung und Einweisung der Beschäftigten in die neue Technik weitere wesentliche Punkte. Wie Carl erklärte, müsse das Eis hohen Ansprüchen genügen, bis hin zu den Profispielen der Eishockey DEL2-Liga. Zum Erreichen des optimalen Zustandes der Eisfläche sei einiges an professioneller Feinjustierung nötig: „Ein Probebetrieb ist dafür unerlässlich“.

Damit das Stadion auch aus der Ferne als „erdgas schwaben arena“ erkannt wird, werden Ende September außerdem an der Süd- und Ostseite beleuchtete Werbeanlagen mit dem Stadionnamen angebracht.

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