Nachfolger

Alexander Müller ist neuer Geschäftsführer des Städtepartnerschaftsvereins

Alexander Müller (Mitte) mit Oberbürgermeister Stefan Bosse (re.) und dem Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins, Ernst Holy.
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Bereit für die Herausforderung: der neue Geschäftsführer Alexander Müller (Mitte) mit Oberbürgermeister Stefan Bosse (re.) und dem Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins, Ernst Holy.

Kaufbeuren – Am 4. Februar wurde Alexander Müller einstimmig vom Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins zum neuen Geschäftsführer gewählt. Dies war notwendig, da der langjährige Geschäftsführer László Kasztner unerwartet Anfang Dezember 2020 verstorben ist.

Der Verein zur Pflege der Städtepartnerschaften Kaufbeuren hat zum Ziel, persönliche Kontakte über die Grenzen Deutschlands hinaus zur Völkerverständigung mit den Bürgern anderer Staaten zu pflegen, die gleichfalls die persönliche Freiheit, das humanistische Weltbild, die demokratische innerstaatliche Grundordnung und die friedliche zwischenstaatliche Entwicklung unterstützen. Die Stadt Kaufbeuren unterhält enge freundschaftliche Beziehungen mit den Partnerstädten Ferrara (Italien), Jablonec (Tschechien) und Szombathely (Ungarn).

László Kasztner hat sich unermüdlich für die Städtepartnerschaften der Stadt Kaufbeu­ren eingesetzt und dafür sind ihm der Verein und die Stadtgemeinschaft ganz besonders dankbar. Sein plötzlicher Tod hat uns sehr erschüttert. Dennoch muss es für den Verein eine Zukunftsperspektive geben, weshalb die Nachbesetzung leider bald Thema innerhalb der Vorstandschaft wurde“, so der Erste Vorsitzende des Vereins und Beauftragte für Städtepartnerschaften, Ernst Holy. Nach einer Anfrage aus der Vorstandschaft und Vorgesprächen stellte sich Alexander Müller zur Wahl als neuer Geschäftsführer.

Der Berufssoldat im Ruhestand ist gebürtig aus Freiburg im Breisgau und lebt seit knapp 30 Jahren in Kaufbeuren. Über seine Frau, Birgit Müller, die seit vielen Jahren als Sachbearbeiterin sowohl für den Tourismus als auch für den Städtepartnerschaftsverein arbeitet, hat er den Verein kennengelernt und ist seit 2017 Mitglied. Er war gelegentlich in die Durchführung von Fahrten eingebunden und ist bei personellen Engpässen bei der Betreuung der Lagerleben-Gruppen aus den Partnerstädten eingesprungen.

Der neue ehrenamtliche Geschäftsführer freut sich auf die Herausforderung: „Für mich steht Einarbeiten an erster Stelle. Natürlich wollen wir wieder Busreisen anbieten und einen persönlichen Kontakt zu den Freunden und offiziellen Vertretern in den Partnerstädten pflegen, sobald es möglich ist. Ein weiterer Aspekt ist sicherlich auch die Gewinnung von neuen Mitgliedern, die uns bei unseren Aktivitäten unterstützen.“

kb

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