Alles rund ums "weiße Gold"

Wer weiß mehr beim Milch-Memory? Landrat Johann Fleschhut (Mitte), Marktoberdorfs Bürgermeister Werner Himmer (links) und Maria-Rita Zinnecker vom AELF Kaufbeuren haben es spielerisch mit den Kindern des Adalbert-Stifter-Kindergartens aufgenommen.

„Kinder sind beim Memory statistisch gesehen einfach besser“, prophezeite Johann Fleschhut schon vor Spielbeginn. Der Landrat ist gleichzeitig der 2. Vorsitzende des Vereins Regio Allgäu e. V. Zusammen mit dem Marktoberdorfer Bürgermeister Werner Himmer und Maria-Rita Zinnecker vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten trat der Landrat am vergangenen Freitag gegen die Kinder im Marktoberdorfer Adalbert-Stifter-Kindergartens im „Allgäuer Milch-Memory“ an. Die Kleinen und ihre Betreuerinnen waren die ersten, die im Rahmen einer großangelegten Aktion einige Exemplare des neuen Lernspiels von den offiziellen Besuchern überreicht bekamen. Denn spielerisch lernt es sich schließlich am besten, und das Thema „Milch“, ihre Herstellung und Verarbeitung, spielt im Allgäu schließlich eine große Rolle. Hinter der Aktion „Allgäuer Milch-Memory“ steht der Verein „Regio Allgäu e. V“.

4,5 Millionen Liter Milch werden laut Landrat Fleschhut jährlich produziert – das sind pro Einwohner rund 20 Badewannen voll. „Die Landwirte, die für die Milchproduktion verantwortlich sind, sorgen also täglich dafür, dass wir unser Glas Milch auf dem Tisch haben“. Zudem sei die Landwirtschaft ein wichtiger Faktor für die Gestaltung unser aller Umwelt. „Deshalb haben die Landwirte Anerkennung verdient, und sie müssen dabei unterstützt werden“, erklärte Fleschhut weiter kindgerecht die Werbeaktion für die Allgäuer Milch. Denn es gibt sie wieder – die Milchpackung, deren Inhalt ausschließlich von Allgäuer Küchen gemolken wurde, wie der Landrat ausdrücklich hervorhob. „Aber nicht nur die Landwirte profitieren davon, wenn ihr Milch trinkt, sondern vor allem natürlich ihr selbst – Milch ist gut für Knochen und Zähne!“ Milch bei Kindern beliebt Viel Wissenswertes über das „weiße Gold“ des Allgäus hatte auch Gerhard Hock vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten zu berichten. Mit großen Augen verfolgten die kleinen Zuhörer Hocks Ausführungen zum Euter und dem Melken. So durchströmen laut Experten bis zu 600 Liter Blut das Euter zur Produktion eines Liters Milch. Gespannt lauschten die Kinder den Ausführungen des „hohen Besuchs“ und konnten auch schon selbst einiges zum Thema Milch beitragen. So sind einige von ihnen regelmäßig auf einem Bauernhof zu Besuch, wussten auch, welche Tiere Milch geben und was alles daraus gemacht werden kann. Auch die Frage „Mögt ihr Milch?“ von Bürgermeister Himmer wurde allgemein mit „Ja“ beantwortet. Das Allgäuer Milch-Memory ist also am richtigen Platz gelandet. Und zur Stärkung vor dem ersten „Testspiel“ servierte Kinderpflegerin Sabine Fendt den Anwesenden erstmal ein richtiges Glas „Allgäuer Milch“. Und wie kam das Spiel bei den Kindern an? „Es macht Spaß, und wir haben bislang kein solches Memo-Spiel im Kindergarten“, so Melanie (4). Gesundes Lebensmittel Aber ist die Werbeaktion für die Milch nur ein Promotion-Gag, oder ist sie tatsächlich so gesund? Darauf hat Gerhard Hock, neben der offiziellen, auch eine ganz persönlich Antwort: „Meine fünf Kinder sind echte Milch-Fans, trinken viel davon und essen auch gerne Milchprodukte wie Joghurt, um gesund zu bleiben – und weil es schmeckt!“ Auch bei den Kindergärten scheint die Aktion gut anzukommen. „Es haben sich schon viele weitere Kindergärten als Gastgeber für die Aktion gemeldet. Der Erfolg ist so groß, dass laut Hock im Landwirtschaftsministerium bereits über eine bayernweite Ausdehnung der „Milch-Memory-Aktion“ nachgedacht wird.

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